9.09.10 07:51 Alter: 2 yrs

Greetings from London

Die zukünftigen Tourismusassistenten wirkten aktiv bei der Planung und Durchführung der Reise mit.

Die erste Klasse der Tourismusassistenten startete am 7. Mai 2010 zu ihrer großen London-Exkursion, die sie von langer Hand vorbereitet hatte. Im Vorfeld wurden in fächerübergreifenden Projekten die Tage in der englischen Hauptstadt geplant. In kleinen Teams beschäftigten sich die Schüler mit der Vergangenheit und Gegenwart der Stadt, informierten sich über ihre Sehenswürdigkeiten, stellten Tagesprogramme zusammen. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden auf dem Europatag der Schule vorgestellt.

Damit die Fahrt nicht wie eine touristische Vergnügungsreise ablief, bekamen jeweils zwei Schüler die Verantwortung für einen Tag übertragen, sozusagen als Reiseleiter oder Stadtführer. Schon bei der Ausreise in Berlin-Schönefeld hatten die beiden „Anführerinnen“ ein Problem zu klären, das in jeder Reisegruppe auftreten kann – plötzlich stellt ein Reisender fest, dass der  Personalausweis noch zu Hause liegt. Mit Unterstützung der mitreisenden Fachfrau wurde aber schnell eine Lösung gefunden, und alle konnten den Flieger besteigen.

Für die Schüler war es schon eine Herausforderung, die völlig neuen Situationen zu meistern, was auch insgesamt gut gelang. In den Tagesauswertungen wurde darüber gesprochen, wie man kleinere Pleiten vermeiden oder unkompliziert bereinigen kann.  Diese wertvollen Expertentipps nahmen wohl allen die Scheu vor dem Neuen in der großen, fremden Stadt. Der Stolz, einen Stadtrundgang zu Fuß ohne Zwischenfälle selbst vorbereitet und durchgeführt zu haben, war auf allen Gesichtern abzulesen.

Besichtigung des Tower unter Führung eines strengen Beefeaters mit Donnerstimme, Changing the Guard vor Buckingham Palace, eine Bootstour nach Greenwich zum Null-Meridian, Horse Guard, Rendezvous mit den Tauben am Piccadilly Circus, eine Stippvisite in der  National Gallery waren wie für alle London-Besucher Pflicht. 

Natürlich gab es auch genügend Freizeit, um ganz individuell die eine oder andere versteckte Schönheit der Stadt zu entdecken, sich im Dungeon zu gruseln oder über das Angebot bei Harrod`s zu staunen. Die vielen Fotos, die in diesen Tagen geschossen wurden, belegen das.

Ganz nebenbei wurde natürlich auch die Sprache trainiert – beim Vorbereiten der Tagesprogramme ebenso wie bei Führungen, beim Einkaufen im Supermarkt oder beim Gespräch der „Erwachsenen“ im Pub.

Alles in allem war diese Exkursion ein schönes, erlebnisreiches Highlight im ersten Ausbildungsjahr, während dessen man sich auch persönlich besser kennenlernen konnte.


BSA intern