• Exkursion nach Potsdam | Klasse G14 | Erstes Unterrichtsjahr

    Von Politik zum Tropenhaus zu Punsch und Kräppelchen

    Am 09.12.2014 fuhren, wir die Grafiker, um 10.30 Uhr Richtung Potsdam. Ca 11.45 Uhr kamen wir an der Landeszentrale Potsdam für Politik an, wo wir uns eine fotografische Ausstellung zu 25 Jahren friedlicher Revolution „Der Mauerfall“ anschauten. Wir wurden herzlich begrüßt von der Ausstellerin, die uns dann in den Begrüßungsraum brachte, um uns kurz einige Details zur Ausstellung zu erzählen. Nachdem wir mit der Begrüßung fertig waren, führte sie uns in der Ausstellung herum und erzählte uns mehrere Einzelheiten und geschichtliche Hintergründe zu jedem einzelnen Bild. Nachdem wir mit dem Rundgang in der Ausstellung fertig waren, bedankten und verabschiedeten wir uns von der jungen Dame, die uns so freundlich alles erklärt hatte.

    Denn nun führte unser Weg uns in die Potsdamer Biosphäre. Nach einer aufregenden Fahrt mit der überfüllten Straßenbahn kamen wir gegen 15 Uhr an und freuten uns, dass es so herrlich warm in der Biosphäre war, da wir ziemlich durchgefroren waren. Nach kurzer Sachenabgabe konnte nun endlich der Rundgang durch das Tropenhaus mit den exotischen Tieren beginnen. Einige hatten sich vom Eingang ein Rätsel mitgenommen und dachten fleißig nach. Im Tropenhaus konnten wir Fische, Spinnen, Schlangen, Schmetterlinge, Vögel und viele andere exotische klein Tierchen betrachten. Am meisten faszinierend fand ich einen Schmetterling mit einer Flügelspannweite von 30 cm. Gegen 17 Uhr traf sich die Klasse wieder am Haupteingang. Alle waren total fasziniert von der Vielfalt der verschiedenen Tierarten.

    Nun stiegen wir wieder in die (diesmal überraschend leere) Straßenbahn ein, um zu unserem nächsten und letzten Ziel des Tages zu fahren, dem Weihnachtsmarkt. Dort angekommen, wurden wir von lauter Weihnachtsmusik und leckerem Schokoladengeruch mit gerissen und liefen umher. Viele holten sich Crepes , Punsch, gebrannte Mandeln und was man noch so Tolles auf dem Weihnachtsmarkt holen konnte .

    Um 18.00 Uhr traten wir den Rückweg an. Unser Glück der leeren Straßenbahn von vorhin hatte uns zu dem Zeitpunkt leider verlassen, so mussten wir uns alle in die Straßenbahn regelrecht quetschen. 19.30Uhr traten wir nun die letzte Bahnfahrt des Tages an, zurück nach Angermünde hieß es nun. Um 20.30 Uhr kamen wir alle fix und fertig an und waren auch noch am Tag danach ziemlich müde vom vielen Rumgelaufe. Im ganzen war es ein sehr schöner und informativer Tag mit einem schönen Abschluss auf dem Weihnachtsmarkt .

    Wir bedanken uns auch noch mal herzlich bei unserem Politiklehrer, der den ganzen Tag mit uns geplant , uns „betreut“ und alles ermöglicht hat.

    Die GD 14, Luisa Ott

    „Potsdam wir kommen“

    GD 14 besucht eine Ausstellung zum Mauerfall und beobachtet Reptilien im Tropenhaus von Potsdam.

    Angermünde. Die angehenden Grafiker machten sich mit der regionalen Bahn auf den Weg, um mehr Verbindung und Eindrücke zum Mauerfall 1989 anhand einer Ausstellung in der Landeszentrale für Politische Bildung zu bekommen. Nachdem der politische Teil vollendet war, besuchten sie die Reptilien in den Tropen Potsdams.

    Nach einer längeren, unterhaltsamen Fahrt über Berlin kamen wir in den Bahnhofshallen von Potsdam an. Ein kleiner Fußmarsch brachte unsere Klasse hinter die Tore der „Landeszentrale für Politische Bildung“ . Dort wurden wir von einer Dame mit den Hintergründen und Gedanken dieser Ausstellung vertraut gemacht. In den folgenden zwei Stunden bekamen wir beeindruckende Bilder von den Fotografen Klaus D. Fahlbusch und Rainer F. Steußloff zu sehen. Tolle Szenen, klasse Momente und schöne Perspektiven ließen uns in die Zeit des Mauerfalls eintrauchen.

    Die Fotografien sind in Schwarz/Weiß Ausdrücken über zwei Räume verteilt. Somit bekamen wir als Grafikerklasse einen ruhigen Ort, diese auf uns wirken zu lassen. Mit einem herzlichen Dank und vielen neun Eindrücken verließen wir die Ausstellung gegen 14.30 Uhr.

    Die Potsdamer Tram brachte uns dann auf direktem Wege in die Tropen, dort konnten wir auf eigene Faust die Zeit verbringen und die faszinierenden Tiere beobachten und fotografieren. Es gab viel zu entdecken. Manche berichteten von großen , neu geschlüpften Schmetterlingen, von glitschigen quietschgrünen Fröschen oder von der Entspannung die aufkommt, wenn man sich vor die Leinwand setzt und den Fischschwärmen im Meer zuschaut. Die Biosphäre war ein neues, spaßvolles Erlebnis, das viele Geschichten nach in sich birgt.

    Raus in die Kälte, ab auf den Weihnachtsmarkt, das war die neue Devise. Dort wurde der Ausflug nach Potsdam mit einem alkoholfreien Glühwein in der weihnachtlichen Stimmung beendet. Ein langer Tag ging zu Ende, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wurde der Bahnhof in Angermünde wieder erricht.

    Die GD 14, Hannah Siegers 

  • Noch nie waren Pflanzen so kreativ!

    Am 09.Dezember ereignete sich folgender Vorfall: Eine Herde Grafiker wurde auf die Biosphäre in Potsdam losgelassen. Das Ausmaß dieser Katastrophe ist bisher unbekannt.

    „Politik ist interessant, lehrreich und wichtig. Also fahren wir in die Brandenburgische Landeszentrale Potsdam um den Schülern dies zu beweisen,“ dachte sich unser Politiklehrer. Die Schüler waren skeptisch seiner Äußerung gegenüber. Politik und Spaß in einem? - Das geht ja mal gar nicht, meinten die Grafikschüler der BSA in Angermünde. „Die Landeszentrale zeigt regelmäßig Ausstellungen zu historischen Themen und aktuellen Debatten.“ Liest man auf der Internetseite, super spannen! Kurzerhand beschloss man, die wilde Meute zu beruhigen und sich den Wünschen der Schützlinge anzupassen. Die Biosphäre in Potsdam sollte das zweite Ziel der Exkursion werden, wenn die armen Mitarbeiter dort nur wüssten.

    Super gut gelaunt ging es am Dienstag , dem 09.12.2014, für alle regulär in den Unterricht, Bildung muss schließlich sein, welch Begeisterung in den Augen der Schüler! Anschließend machte sich die Klasse auf den Weg nach Potsdam. Um 10.33 Uhr fuhr der Zug ab, die rund 50mal Umsteigen schienen kein Problem darzustellen. Die Hälfte der hoch motivierten Schüler schlief schon im Zug ein, denn der Weg zum Bahnhof war kaum zu bewältigen. Um 13 Uhr an der Landeszentrale angekommen, waren alle ganz gespannt auf das, was sie in dem Gebäude erwarten würde. Das wichtigste: Es war warm, also war die Gefahr zu erfrieren schon mal ausgeschlossen. Einzigartige Fotografien aus der Zeit des Mauerfalls und ein lehrreicher Vortrag von der Leiterin Martina Weyrauch wurden positiv von allen Schülern aufgenommen. Auch wenn schon die ersten Lungen nach der Zigarette pfiffen, hielt die Spannung bis zum Schluss an.

    Die Straßenbahn zur Biosphäre rief nun und wieder ging das Gejammer los, wem am meisten kalt war. Um 15 Uhr in der Biosphäre angekommen, herrscht e schon wieder Urlaubsstimmung unter den Schülern.Und schon konnte das Abenteuer durch die Tropen beginnen. Schlüpfende Schmetterlinge, bunte Aquarien, Exotische Tiere und eine Reise mit einem Luftschiff. Alles ,was nicht weg rennen konnte, wurde von den angehenden Grafikern mit der Kamera festgehalten.

    Die GD14, Jennifer Schiller

    Politischer Besuch und tropenreiches Erlebnis

    Kühler Morgen. Alles ruhig in Angermünde. Was macht die Grafikklasse? Fährt nach Potsdam und versucht, dem Unterricht zu entfliehen.

    Am Dienstag, dem 09. Dezember 2014, sind wir Schüler der Klasse GD14 um 10:30 mit dem Zug von Angermünde nach Potsdam gefahren. Bei leichtem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zur Landeszentrale für politische Bildung und schauten uns eine Ausstellung zur Wiedervereinigung Deutschlands an. Die Bilder, die uns gezeigt wurden, wurden von einem Fotografen gemacht, der persönlich dabei war und seine Eindrücke neben die Bilder auf Zettel geschrieben hatte.

    Nach ungefähr einer Stunde fuhren wir mit der Straßenbahn weiter zum Biosphärenreservat Potsdam. Dort konnten wir uns ca. 2 Stunden lang Reptilien und andere Tiere anschauen. Das Reservat ist in einer großen Kuppel und wie ein Tropenhaus aufgebaut. Dank des Klimas hat man sich wie in den Tropen gefühlt.

    Nachdem wir uns jede Menge Geckos, Eidechsen und verschiedene Fische angesehen hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn zum Weihnachtsmarkt in Potsdam. Da es bereits dunkel war, begrüßte uns das weihnachtliche Leuchten der verschiedenen Stände und unsere Laune wurde besser, als wir Mengen an Süßigkeiten fanden, egal ob Zuckerwatte, Crêpes, kandierte Äpfel oder gebrannte Mandeln. Diejenigen, die Heißhunger auf Weihnachtszeug hatten, haben sich etwas gekauft und aßen es gemütlich, während sich andere mit einer heißen Schokolade aufwärmten. Den Glühwein haben wir natürlich nicht angerührt.

    Wenig später sind wir mit der Straßenbahn und danach mit der S-Bahn zurück zum Hauptbahnhof Berlin gefahren. Von da aus haben wir den Zug um 19:33 genommen und sind gegen halb 9 erschöpft und müde in Angermünde angekommen.

    Alles in allem war dieser Tag ein erlebnisreicher Tag. Wir haben etwas über die Wiedervereinigung Deutschlands gelernt und konnten uns exotische Tiere und Pflanzen ansehen. Immer wieder gern!

    Die GD14, Angelique Lehmann