Das Krankenlager der SP18 im Ahrntal

Am 05.01.2019 ging es endlich los. Die SP18 fährt nach Italien. Um 6:00 Uhr ging es los. Die lange Busfahrt war nicht besonders schön, denn, weil der Bus so unbequem war, konnte man nicht wirklich schlafen. Wir waren nach ungefähr 18 Stunden Fahrt endlich in unserer Pension „Frohsinn“ angekommen.

Am ersten Tag war um 6:30 Uhr Wecken und um 7 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir zum Skiverleih gegangen, haben unsere Ausrüstung geholt und sind dann mit dem Skibus zum Skigebiet Klausberg gefahren. Dort haben wir uns dann erstmal in Gruppen aufgeteilt, um zu prüfen, auf welchem Stand sich jeder befindet. Danach sind wir einen Ziehweg gefahren, um zu üben. Um 12 Uhr gab es dann das erste Mal Mittagessen und nach einer kurzen Pause ging es dann wieder auf die Bretter. Wir waren bis um 16 Uhr auf den Pisten und sind dann wieder zurück zu unserer Pension gefahren. Wir waren alle sehr kaputt und gingen nach dem Abendessen ins Bett und schliefen.

Die nächsten Tage waren fast gleich, nur haben wir ein paar Leute gehabt, die unbedingt ins Krankenhaus wollten. Die erste Person war Calvin, der von unserer Shirin umgefahren wurde. Die zweite Person war unser Toni, der leider krank war und im Krankenhaus bleiben musste bis zum darauffolgenden Tag. Und die dritte Person war unsere Rosa, die eine „kleine“ Beule am Kopf und dadurch eine kleine Gehirnerschütterung bekommen hat.

Die Personen sind aber mittlerweile wieder gesund und munter. Die anderen haben es gut überstanden.

Jessica

Der beste Start des Jahres

Da das Jahr 2018 mit dem Start an der BSA begonnen hatte, wurde mit dem Beginn der Weihnachtsferien ein aufregender und ereignisreicher Schulabschnitt abgeschlossen. Am Samstag, den 5.01.2019, hatte sich unsere Klasse auf dem Parkplatz der Schule vor dem Bus versammelt und alle waren aufgeregt auf eine ereignisreiche und anstrengende Woche.

Für alle Mitgereisten aus unserer Klasse war die Busfahrt sehr anstrengend und lang. Als wir dann gegen 23 Uhr ankamen, waren alle froh, dass sie sich in ihr schon bezogenes Bett kuscheln konnten.

Unser erster Tag im Ski-Lager, der persönlich für mich auch der schönste Tag war, begann, indem wir um 6:30 Uhr aufgestanden und um 7:00 Uhr gemeinsam gefrühstückt haben. Um 8:00 Uhr, wir dann geschlossen als Klasse zum Ski-Verleih gegangen um uns unser Arbeitsmaterial für die Woche auszuleihen. Da wir schon in Ski-Kleidung zum Ski-Verleih gefahren sind konnten wir nach dem Ausleihen direkt mit dem Bus zur Gondel fahren, der uns dann ins Ski-Gebiet brachte. Gemeinsam als Klasse sammelten wir dann die ersten Eindrücke im Ski-Gebiet, nachdem wir mit der Gondel hochgefahren. Angekommen im Ski-Gebiet, wurden wir dann in verschiedene Gruppen eingeteilt und sind dann ein paar Einstiegstechniken durchgegangen. Gegen 12 Uhr gab es Mittag, wo wir uns alle gestärkt haben, anschließend sind wir noch bis 16:30 gefahren.

Paul

Die Fahrt nach ganz oben

Als wir schon ein paar Tage hinter uns hatten, beschloss Herr Simon, mit allen nach ganz oben zum Gipfel zu fahren. Wir mussten erst mit einem Sessellift zur Zwischenstation fahren, dann mit einer Gondel nach ganz oben. Als wir schon fast oben angekommen waren, schauten wir aus der Gondel raus und sahen, wie jemand reanimiert wurde. Das war natürlich für alle von uns schockierend und jedem ist bewusst geworden, sich nicht zu überschätzen.

Oben angekommen, konnte man schon eine wunderschöne Aussicht genießen. Einige, die schon erfahren waren und gut Ski fahren konnten, durften ihre Ski mit nach oben nehmen. Herr Simon fuhr dann mit denen, die wollten, von ganz oben nach ganz unten. Die anderen blieben bei Charles. Wir gingen dann zusammen auf einen kleinen Hügel und setzten uns eine Weile hin. Einige hatten ihr Handy da bei und schossen ein paar Bilder von den Bergen und der Aussicht.

Nach einer Weile rutschten wir alle den Hügel runter, da er zu steil war, um runterzulaufen. Dann fuhren wir alle wieder hinunter und waren gleichzeitig mit denen unten, die Ski gefahren sind. Wir sind heil angekommen und dann fuhren alle weiter Ski.

Celina

Hals- und Beinbruch, Mathis!

Der Beginn der Reise war schon spannend genug, da ich auf die glorreiche Idee kam, nicht schlafen zu gehen, aus Angst, meinen Wecker um 3 Uhr nicht zu hören, und deshalb schon entsprechend müde am Treffpunkt ankam. Als wir nach einer ermüdenden, knapp 18 Stunden andauernden Busfahrt endlich in St. Giovanni – zu Deutsch Sankt Johann – angekommen waren, blieb uns nur noch wenig Zeit für eine kurze Besprechung des ersten Tages, bevor alle völlig erschöpft in ihre Betten fielen.

Wie in den folgenden Tagen auch, wurden wir alle am Sonntag, zum Vergnügen einiger weniger, um 6:30 Uhr morgens geweckt. Ab 7 Uhr hatten wir die Möglichkeit, eine halbe Stunde zu frühstücken, bevor wir uns dann zum Skiverleih aufmachten. Die Anspannung, aber vor allem die Vorfreude stieg in kürzester Zeit exponentiell. Seit 12 Jahren hatte ich nicht mehr auf Skiern gestanden.

Da kamen natürlich einige Fragen in mir auf. Kann ich es noch? Wie oft werde ich stürzen? Geht es noch gut oder muss ich von vorne anfangen? Zu meiner Überraschung lösten sich sämtliche Zweifel nach nur wenigen Minuten auf den Brettern vollkommen in Luft auf und ich konnte jede einzelne Sekunde, in der wir Skifahren durften, in vollen Zügen genießen.

Meine Eindrücke aus dem Ski-Lager 2018

Meine Eindrücke, die ich in dieser einen Woche erhalten habe, unterscheiden sich stark von denen meiner Mitschüler. Wie ich darauf komme? Voller Euphorie fieberte ich auf das Ski-Lager 2018 hin, genau wie an dem Wochenende der Abfahrt, dort fieberte ich und lag mit 39 Grad Fieber im Bett.

Die erste Nacht, gequält von Reue und Schuldgefühlen, wand ich mich stundenlang im Bett, aber vielleicht lag es ja auch nur an dem Fieber. Marvin meinte, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass ich auf Fleisch verzichte. Diesen Aspekt ziehe ich jedoch nicht in Betracht. Kurz darauf erhielt ich eine Textnachricht im Gruppenchat. Herr Simon wies, mit überragender und kompetenter Wortwahl darauf hin, dass alle Mitmenschen in der Pension schlafen wollten.

In den nächsten Tagen konnte ich durch die Texte und Bilder in der Whats-App Gruppe verschiedene Situationen und Stimmungen erfassen. Mitschüler wurden eingeseift, haben sich verletzt und künstlerisch hochkonzipierte Kunstfahrstücke mit der mysteriösen Ski- Ausrüstung vollbracht. Das Essen sah nebenbei sehr eintönig aus, außer, man hat halt einen Groschen raufgepackt, dann konnte man ordentlich das upperclass-Essen mit Aussicht genießen. Justin hat mir ebenfalls mitgeteilt, dass Marvin ihn abends im Bett ausversehen im seinem Arm im Gesicht härter berührt hat. Da kommt doch die Frage auf: Warum waren Justin und Marvin während der Schlafenszeit gemeinsam in einem Bett? Ich hoffe, dass alle 4 Arme über der Decke waren.

Abschließend gab es noch ein paar Abfahrt- Bilder aus dem Bus, und die Erzählungen von meinen Mitschülern, die mich inspirierten, diesen Text zu verfassen.

Collin

Skifahren in Italien

Alles begann damit, dass wir uns um sechs Uhr an der Schule trafen, ich war natürlich wieder überpünktlich, um nichts zu verpassen. Herr Simon, unser Lehrer, hatte alles gut organisiert und alles klappte einwandfrei. Als alle Schüler am Treffpunkt waren, packte der Busfahrer noch die Koffer in den Laderaum und dann ging es auch schon los. Die Busfahrt gestaltete sich relativ ruhig, die meisten schliefen und die anderen hörten Musik oder guckten Filme. Wir machten alle zwei Stunden Pause, da der Busfahrer seine Lenkzeiten einhalten musste. Wir hielten immer an Raststätten, sodass die Schüler etwas essen konnten: Pommes, Salat oder Burger. Wir fuhren ungefähr achtzehn Stunden und waren halb zwölf an unserer Pension. Wir bekamen noch etwas zu essen und nach dem Abendessen gingen wir in unser Bett, weil wir früh raus mussten. Zum Frühstück gab es Brötchen mit verschiedenem Belag und Marmelade, dazu konnte man sich zwischen Kakao und Kaffee entscheiden, unser Tisch hat immer drei Kannen Kakao genommen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Skisachen angezogen und sind zum Skiverleih gegangen. Alle hatten ihre Ski und dann ging es mit dem Skibus auch schon weiter zur Gondelbahn, von da an begann ein sehr tolles Erlebnis. Alle hatten Spaß und haben neue Eindrücke gesammelt.

Levi

Skilager

Meine erste Erfahrung im Skilager und eine der besten Erfahrungen , die ich hatte. Alles begann mit der 18 Stunden Busfahrt, von der Schule bis St. Johann, Italien, Ich hab fast die ganze Bus fahrt geschlafen, ich würde sagen 13 von den 18 Stunden. Als wir ankamen bei der Pension, war ich sehr müde von dem ganzen Schlaf. Wir haben eine Besprechung gehabt, um alles zu erklären, was für den nächsten Tag wichtig war und dann direkt ins Bett gesprungen und geschlafen.

Der erste Tag im Skigebiet war sehr besonders für mich, mein erstes Mal Skifahren, so war ich sehr motiviert und froh. Die Skifahrt begann sehr langsam und vorsichtig für mich, um alles genau zu lernen und alles, was ich gelernt habe, zu verwenden. Ich bin nicht einmal hingefallen in der Ziehpiste und die erste blaue Piste war nicht wirklich steil. Für mein erstes Mal war es nicht schlecht, aber ich hatte noch viel zu lernen.

Am zweiten Tag war ich genauso motiviert und vielleicht mehr als am ersten Tag. Ich hab mich entschieden und getraut, schwierigeren Pisten zu fahren, sowie die rote Piste am Hühnerspiel oder die rote Piste vom Gipfel bis ins Tal hinab. Meine Entscheidung war die richtige, ich hatte viel Spaß. Die Verabschiedung vom Skigebiet war sehr schmerzhaft.

Matheo

Skilager mit der SP 18

Wir schreiben das Jahr 2019. Es ist der 5te Erste, 4 Uhr morgens in Angermünde. Das ganze Dorf schläft. Geweckt vom nervenden Wecker des Handys und der Tatsache, nur 3 Stunden geschlafen zu haben, erwachten Justin und Ich. Der Restwodka verflog mit dem ersten Schluck vom Billigespresso und dem Powerfrühstück um Hähnchen, Reis und Gemüse.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten erreichten wir den Schulhof, wo der Reisebus, einige Klassenkameraden samt der Legende Frank Rohde warteten. Pünktlich und im Schleier, des sich verdichtenden Nebels fuhren wir um halb 7 los. Es war eine lange und anstrengende Fahrt, aufgrund der Tatsache, dass ich nicht in Fahrzeugen schlafen kann. Nach kurzen 18 Stunden Fahrt im Wachzustand, gefüllt mit quälendem Dösen, Filme gucken und Musik hören erreichten wir gegen 23 Uhr die Pension „Frohsinn“. 2 Jahre nach dem letzten Ski-Trip fuhr ich unerwartet gut auf den Brettern nur die Blauen und Roten Pisten ab.

Es gefiel mir, im Schneegestöber wie ein junger Gott die Piste zu meistern, mit nur 2 Stürzen Insgesamt. Nach kurzer Zeit fuhr ich vom Gipfel des Berges bis zum Tal und empfand dabei Spaß genauso wie beim Genießen der warmen Mahlzeiten im „Alm-boden“, die im Vergleich zum Pensionsessen auch sättigten. Abgesehen von den im Pensionszimmer entstandenen Abgasen war dies eine schöne und spannende Zeit.

Marvin

Unser zweites Zuhause - der Almboden

Jedes Mal, wenn wir nicht mehr konnten und uns alles wehtat, warst du für uns da! Du warst so viel uns… ein Bett, ein Spielzimmer, ein Seelsorger, ein Konferenzsaal und natürlich auch ein Esszimmer. Nach langen Tagen, an denen wir Ski gefahren sind, beklagten sich die meisten von uns über ihre Wehwehchen. Wir schliefen und spielten Karten auf den Tischen, führten tiefe Gespräche mit den Lehrern und aßen und tranken nebenbei auch noch etwas Leckeres zum Mittag oder einfach so mittendrin.

Ab dem vierten Tag saß gefühlt die Hälfte der Klasse schon vor dem Mittag im Almboden, weil sie so k.o. und ausgepowert waren. Toni, Dominik, Herr Simon, Herr Rohde und ich spielten den einen Nachmittag im Almboden Karten. Vorher erklärte Herr Simon uns aber noch das Spiel „Arschloch“. Wir versuchten, gegen Herrn Simon zu gewinnen, aber das schafften wir leider nicht. Obwohl wir nicht gegen ihn gewonnen hatten, war es sehr lustig.

Es war eine sehr lustige, spannende, aufregende und lehrreiche Klassenfahrt. Durch die Klassenfahrt sind wir in der Klasse mehr zusammengewachsen. Wir verstehen uns jetzt auch besser mit der SP17. Ich hätte am ersten Tag nicht gedacht, dass ich es wirklich noch schaffe die Talabfahrt herunterzufahren. Ein großes Danke an die Lehrer und Betreuer.

Zusammenprall am Sonntagnachmittag

Wir waren morgens unsere Skisachen holen. Als ich in den Skischuhen steckte, dachte ich mir, dass soll ich jeden Tag aushalten? Als wir oben am Berg waren, traute ich mich zuerst nicht, aber da dachte ich mir, alle fahren also kann ich das auch. Zuerst waren wir nur die Ziehpiste gefahren, obwohl das eigentlich die leichteste Piste war, sind viele hingefallen. Gleich nach dem Mittagessen meinte Frank zu uns, dass wir nun die leichte blaue Piste fahren. Wo wir oben standen und runtergeguckt haben, dachte ich mir, da werde ich doch nie heil runter kommen. Zuerst bin ganz oft hingefallen.

Am späten Nachmittag sind wir „Hühnerspiel“ gefahren. Ich war in der Gruppe bei Frank mit Tim und Toni. Frank sagte zu uns, er fährt vor und wir fahren nach. Tim ist hinter mir gefahren. Ich musste eine Pause machen, Tim ist weiter gefahren. Er konnte nicht mehr bremsen und fuhr in mich rein. Nun lagen wir beide am Boden. Wir wollten aufstehen, aber konnten nicht, weil wir lachen mussten. Frank stand ein Stück weiter unten und musste auch lachen. Aber auch nach dem Zusammenprall sind wir weiter gefahren.

Ich freute mich auf weitere Tage im Skilager mit vielen schönen Erlebnissen.

Teresa