• Oberhof rockt

    Wie war das mit „Klassenfahrten sind langweilig und eintönig“? Unsere war legendär oder besser gesagt: DER BÖRNER! Nicht nur wir Schüler hatten Spaß, sondern auch unsere reizenden Lehrer. Am Anfang der Woche quälten sie uns mit einem 10- Kilometerlauf und am Ende verballerte fast jeder sein restliches Kleingeld beim Poker-Spiel, aber wir haben es überlebt – gerade so, aber wir haben es überlebt. Neben den ganzen sportlichen Aktivitäten, z.B.: Mountain- Bike- Fahren, Klettern im Wald oder Schwimmen in der Therme, erlebten wir eine ganze Menge Fun. Es war mit Abstand die beste Klassenfahrt meiner Schullaufbahn und ich würde jederzeit wieder daran teilnehmen. Mit den besten Lehrern und tollen Freunden wird jeder noch so ruhige Ort zum chilligen Nest und eben alles zum Abendteuer.

    Cherry, Sportklasse 17

    Ziehlbahnhof- OH Oberhof!

    Was ist purpur und joggt durch den Wald?
    Die SP17 zur Luise alsbald.
    Anaerob und mit blutenden Knie,
    hinauf den Berberg mit Egomanie.
    Vorbei an Adolfs Kaltwasserhahn,
    und schon standen wir an der Bobrodelbahn.
    Auf den Rennsteig geflogen über Wurzel und Stein,
    die Hälfte davon, im Alpenverein.
    Später am Abend die Karten gezückt,
    so manch einem fehlte das Skatspielerglück.
    Beim Biathlon waren sie alle baff,
    schießen mit Waffe im Vorstadtkaff?
    Abends beim Pokern nackig gemacht,
    am nächsten Tag klettern in Boxertracht.
    Den Abschied ganz klassisch, wie zu Beginn,
    Die Deutsche Bahn sorgt für Gemeinschaftssinn.
    Die Fahrt wird enden da, wo´s begann,
    in Angermünde mit Muskelhartspann!

    Eva, Sportklasse 17

    Eine Woche im schönen Thüringen

    Im Großen und Ganzen war es eine erfolgreiche Woche für uns Sportler. Angefangen hat es am Montag mit der langen Anreise nach Oberhof. Als wir dann endlich angekommen sind, ging es mit der mentalen Vorbereitung für den 10 km Lauf los, wir haben ihn später mit Bravour absolviert. Am Tag danach ging es für uns zur Sportstätten-Tour durch Oberhof. Dabei haben wir Ski-Hallen besucht und eine Biathlon-Strecke. Nachmittags sind wir alle zum Schießstand gefahren und haben uns an einem Biathlongewehr getestet. Es war eine tolle Erfahrung und es hat sehr viel Spaß gemacht. Am vorletzten Tag ging es für uns in den Kletterwald. Vom Kinderparcours bis zum Extremparcours war alles dabei, z.B. akrobatische Leistung und geschmeidige Bewegung. Für mich war der schönste Parcours der Panoramaparcours mit einer Höhe von 22m. Den Donnerstag haben wir eine Fahrradtour zum Rennsteig gemacht. Die Tour hatte eine Länge von 35 km. Die Leute, die nicht mit hoch zum Rennsteig wollten, sind dann mit Frank Rohde in die Therme gegangen. Dann war schon der Freitag da, es hieß Abschied nehmen von den Lehrern, weil danach die Ferien losgingen. Einige Schüler hatten eine schöne Idee für unseren Klassenlehrer gehabt. Wir haben uns Karten für das Jena Heimspiel besorgt und haben unseren Lehrer damit überrascht, darüber hat er sich mächtig gefreut. Es war eine wundervolle Woche für uns alle und hat eine Menge Spaß gemacht.

    Calvin, Sportklasse 17

    Die Täler und Berge von Oberhof

    Oberhof-einer der schönsten Orte in Deutschland, für Klassenfahrten- und wir durften sie dorthin machen. Der Weg nach Thüringen mit der Bahn war schon sehr lang und anstrengend, aber im Nachhinein kann man sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat, dies auf sich zu nehmen. Der erste Tag bestand daraus, nach Oberhof zu kommen und dort in Sportsachen und Laufschuhen 5Km bergab zur Obertalsperre zu joggen und die 5km wieder zurück bergauf. Wieder in unserer Unterkunft angekommen, gab es leckeres Abendessen und für viele dann eine Portion Schlaf. Am nächsten Tag stand nun die Erkundung mit einem Einheimischen an, wo wir die einzelnen Sportstadien und -anlagen abgelaufen sind, was sehr ungewohnt war durch das ständige Hoch - und Runterlaufen der Berge und Täler. Am Nachmittag ging es zum Schießen, in die Halle der Biathleten, wo jeder sein Können unter Beweis stellen durfte. Nach dieser tollen Erfahrung ging es zurück in die Unterkunft, wo das Abendessen noch mal als Stärkung eingenommen wurde, denn es stand die Nachtwanderung noch bevor. Um ca. 21 Uhr ging die Nachtwanderung mit GPS Trackern los und ließ uns 2 Stunden im dunklen Wald herumirren, ohne Taschenlampe. Diese Erfahrung wollte sicherlich der ein oder andere nicht machen. Auf Tag 3 haben sich schon alle gefreut, es ging mit Fahrrad durch die Berge, Täler und sogar über die Berge. Gesagt, getan. Wir schnappten uns die Fahrräder und fuhren ins Gelände mit steilen Auf- und Abwegen. Eine Pause haben wir an dem schönsten Ort gemacht, den man sich hätte aussuchen können, auf einem Felsen mit Blick über das Tal. Nach 20km hoch und runter haben einige die Lust oder die Kraft verloren, was verständlich war. Einige haben den Drang noch gehabt weiterzufahren, bis an den höchsten zugänglichen Punkt Thüringens. Nach dem Fahrradtag hatten wir nun etwas Freizeit, um in die Therme zu gehen oder zu machen, auf das wir Lust hatten. Tag 4 waren wir den ganzen Tag im Kletterpark und haben uns am Abend noch mal alle zu einem schönen Spieleabend versammelt, da es der letzte gemeinsame Abend in Oberhof war. Am Freitagmorgen hieß es dann: Sachen schnappen und ab nach Hause.

    Benjamin, Sportklasse 17

    Kochrezept zum Muskelkater

    Zutaten:
    1 Auto, einen Wuschi, Turnschuhe, Joggingjacke, 995mBerg, ordentlich Wasser, ein bequemes Bett, Essen, einen Herrenstart und die dazugehörigen Bob- Fahrer, Biathlon Halle, Biathlon Waffe, eine Langlaufhalle, eine Skisprungschanze, Tabbarz Kletterwald, eine Sommerrodelbahn, einen Feuerkorb mit Stift und Zettel, ein Mountainbike, quadriceps Muskeln, Ausdauer, eine Bar, Essen, Essen, Essen und vor allem: verdammt gute Freunde!

    Anleitung:

    1.) Nehmen Sie das Auto und setzen Sie Wuschi hinter das Lenkrad, fahren Sie nun nach Oberhof, Thüringen.
    2.) Ziehen Sie sich Ihre Turnschuhe und Joggingjacke an.
    3.) Laufen Sie nun den Berg 5km bergab und dann 5km wieder bergauf. Dies bitte mit hoher Geschwindigkeit.
    4.) Vergessen Sie nicht, das Wasser hinzuzuführen!
    5.) Gehen Sie nun nach einem langen und anstrengenden Tag erst essen und dann ins bequeme Bett.
    6.) Den nächsten Tag, wenn Sie wieder aufwachen, ziehen Sie sich Wandersachen an und gehen zum Herrenstart wo Bob- Fahrer ihr Training haben.
    7.) Schauen sie konzentriert zu.
    8.) Jetzt gehen Sie mit ihren Mitschülern weiter zur Biathlon- Halle und knallen die Zielscheiben mit der Biathlon Waffe ab.
    9.) Wenn Sie dies beendet haben, gehen Sie weiter den Weg zur Langlaufhalle, schauen sich an, wie die Profis fahren, und merken sich es.
    10.) Sie steigen in das Auto ein, wo Wuschi hinter dem Lenkrad sitzt.
    11.) Sie sagen zu ihm, dass er zur Skisprungschanze fahren soll. Um dass Sie sich das anschauen können.
    12.) Der Tag ist nun vorbei. Sie fühlen sich sehr hungrig oder? Wenn ja, gehen Sie jetzt in ihrem Hotel etwas essen, danach legen Sie sich in ihr bequemes Bett und warten, bis der nächste Tag heranrückt.
    13.) Sie stehen früh auf, um etwas zu essen und sich startklar für den wundervollen- gar nicht anstrengenden Kletterwald in Tabbarz zu machen, wo bei den Lehrern Heimatgefühle aufkommen.
    14.) Wenn alle erschöpft sind, fahren Sie mit dem Auto, wo Wuschi hinterm Lenkrad sitzt, zur Sommerrodelbahn und machen sich da noch einen schönen Nachmittag, bis sie abends mit Ihrer Klasse am Feuerkorb sitzen.
    15.) Sie werden jetzt den Stift und den Zettel nehmen, um ein Spiel namens: „Wer bin ich?“ zu spielen.
    16.) Nun kommt der anstrengendste Tag der Woche dazu: Sie fahren mit dem Mountainbike einen gefühlt ewigen Berg hoch, bis zum Muskelversagen bitte. Fügen Sie Ausdauer und quadriceps Muskeln hinzu.
    17.) Danach gehen Sie in eine Bar, um eine schöne Zeit mit ihren Mitschülern zu verbringen.
    18.) Jetzt sind wir fast fertig. Behalten sie das Essen, die Klassenfahrt und ihre verdammt guten Freunde im Kopf!! Und vor allem die wundervolle und geile Zeit!

    Püppchen, Sportklasse 17