• Wir präsentieren euch das Skilager 2018.

    Nach 14 kuscheligen, testosteronangehauchten und atemraubenden Stunden Busfahrt sind wir dann auch endlich angekommen. Arnthal ist nett, mit sehr liebenswerten Nachbarn, und man hat einen schönen Panorama -Ausblick, falls man mal zum Urlaub hinfährt und ausschlafen darf. Ansonsten durften wir die lieblichen Morgenbegrüßungen der Betreuer und deren persönlichen Gute-Laune Songs um 6:45 genießen, um den Tag optimal zu beginnen!

    In der individuellen, aufregend-sexy Skiunterwäsche wurde das Frühstück zu etwas ganz Besonderem und dank der Abendessentafel kam schon Vorfreude auf die Wiederkehr auf. PS: Thomas hat exzellente Kellnerfähigkeiten!

    Dank unseren disziplinierten, erfrischend- aufgeweckten Betreuern waren wir fast immer die ersten auf der Piste und schnell warm, dank Laurenzia und unseren überragenden Kniebeugefähigkeiten.

    Erster Tag gleich auf die Blaue Piste, aus Angst, 10x sich hinzupacken und anschließend ein Lied vorzutragen, fuhren wir gleich viel selbstsicherer! Grüße gehen raus an unsere geduldigen Betreuer, welche die blaue Piste mittlerweile wahrscheinlich rückwärts-einbeinig-im Walzer-und ohne zu bremsen runterbrettern können.

    Im Speedcheck zeigt sich dann, wer der längste, schnellste und beste… Skifahrer des Skigebiets ist. Und nein, es ist nicht Elia, sondern Solms, der schwerste Skilehrer Klausbergs.

    Auch unser Püppchen Celina hat es die rote Piste ganz besonders angetan, sodass sie ohne Rücksicht und schnurstracks im Pflug (mit 70 Sachen) auf die einladende, weiße, große, kuschelige Schneewand zugerast ist, dabei noch eine elegante Pirouette hingelegt und mit dem Kopf zuerst durch die Wand! Dank der ergonomisch-athletisch-dynamischen Superhelme sah das ganze entzückend beflügelt aus. Aber keine Sorge, das Regenbogenknie war gar nicht so schlimm, und wir sind ja nicht aus Zucker!

    Dafür lohnt es sich doch, die 10min im sanft-anfahrenden-arschfixierten Skilift zu verbringen und die merkwürdigen Teebeutel-in-den-Bäumen Bräuche der Einwohner zu begutachten. Ein wohl seltenes Naturphänomen in dieser Gegend…

    Eines Morgens gab es meterhohen Tiefschnee, laut Simon „das beste Wetter zum Skifahren“, und nach nicht einmal 15m hat er die Kontrolle lieber abgegeben und seine Skisachen auf deren Wetterbeständigkeit im Schnee getestet. Aber das lag natürlich an den Skiern! Der Almboden war unser bester Freund und hat nicht nur mit seinen überragenden Kochkünsten mit der lieblichen Knoblauchnote geglänzt, wahrscheinlich hat er auch vom Verkauf seiner Kaugummis profitiert,… Er war auch Zeuge legendärer- geistiger und offenbarender Momente, was die Essgewohnheiten jedes einzelnen betrifft: vom Sahneschnittchen bis zu den Erding alkoholfrei war alles dabei.

  • Die besten Ideen entstehen bekanntlich während der Fressnarkose und spiegelten sich in exotischen Waldausflügen und extravaganten Pflugkünsten unserer Skiprofis wider. #Waldorfschüler

    Pädagogisch wertvoll waren auch die Spieleabende, insbesondere Werwolf hat es den besonders Ehrgeizigen angetan und ließ bei einigen die Verschwörungstheoretiker-Adern ganz besonders anschwellen. Spätestens beim Skat wurde Simon dann nackig gemacht und Wuschi offenbarte uns seine ehemaligen Cheerleaderchoreos.

    Hängengeblieben sind nicht nur manche Eindrücke im Schnee (unzählige Abdrücke unserer Allerwertesten) und romantisch-endlose Spaziergänge zu DeSpar, auch der morgendliche Geruch des Erfolgs blieb nicht nur im Skikeller hängen. Insgesamt eine sehr gelungene, erfolgreiche und pädagogisch-wertvolle Skifahrt. Ganz besondere Grüße an alle Betreuer und unsere leidenschaftlich-unwiderstehlichen und lebhaften Busfahrer.

    Eva, Celina

     

     

    Mit einem lauten Ahhh den Berg hinab.

    Skifahren nach Italien klingt auf dem Papier ja mega erholend, aber 14 Std. Fahrt und das Fahrenlernen auf zwei Brettern kommen einem doch schwerer vor als gedacht.

    Doch Gott sei Dank hat unser Lehrer Herr Simon im Bus immer für gute Laune gesorgt, kleine Quizspiele und lustige Lieder machten die Fahrt zu einem Guten- Laune -Trip.

    Die Woche in unserer Pension war eine der tollsten Sachen an der Fahrt, der Hausherr war ein netter Italiener, der uns jeden Abend ein köstliches Essen auf den Tisch zauberte, dabei war es schön zu sehen, dass die Vegetarier eine fleischlose Version des Essens bekamen. Aber die meiste Zeit waren wir ja auf der Piste, das hat sehr viel Spaß gemacht. Unsere Lehrer hatten viel Geduld, bis auch der letzte auf den Brettern stehen konnte.

    Dann ging es den Berg hinab, laute Schreie und lustige Stürze waren an der Tagesordnung. Wir waren fast traurig, als wir nicht mehr auf die Piste gingen. Was hingegen mega nervig war, dass wir bei der Fahrt nur in der Nähe von McDonalds Rast gemacht haben, was für uns als Sportlerklasse gar nicht ok ist. Jeder, der dort gegessen hat, musste einen Vortrag über ungesunde Ernährung halten.

    Diese Fahrt hat unsere Klasse dichter verbunden. Thomas Sp 17

    Thomas

  • Das erste Mal auf den Brettern

    Die Ski-Klassenfahrt nach Italien war ein voller Erfolg und ein einprägendes Erlebnis. Um in das Skigebiet Klausberg-Ahrntal zu gelangen, mussten wir erst einmal 14 Stunden mit dem Bus fahren. Als wir dann abends in unsere Zimmer durften, waren die meisten sehr erschöpft und legten sich schlafen. Am nächsten Morgen standen wir um 7:00 auf und gingen nach dem Frühstück zum Skiverleih, dort bekam jeder seine Ski-Ausrüstung.

    Danach fuhren wir mit dem Ski -Bus zu unserem Skigebiet. Der Großteil der Klasse stand bis zu diesem Zeitpunkt noch nie auf einem Ski. Deshalb mussten uns erst einmal die Grundlagen des Skifahrens beigebracht werden.

    Auf der Skipiste gelten die FIS-Regeln, an die sich jeder Skifahrer zu halten hat und die wir vor der Fahrt wissen mussten. Außerdem gibt es Pisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden: den Idiotenhügel, auf dem man Skifahren lernt. Die Blaue Piste für Anfänger, die Rote Piste für Fortgeschrittene und die Schwarze für Profis. Die ersten Tage befand ich mich auf der Blauen Piste, um besser fahren und bremsen zu lernen, doch die letzten 3 Tage fuhr ich hauptsächlich auf der Roten Piste und vom Gipfel. Am letzten Tag konnte ich vom Gipfel bis ins Tal auf teilweise Schwarzen Pisten fahren. Das war sehr anstrengend, aber auch ein schönes Erlebnis.

    Joshua Schulte-Kersmecke

    Skifahren auf dem Klausberg

    Am 6. Januar fuhr unsere Klasse gemeinsam mit einigen Betreuern in das Skigebiet Klausberg-Ahrntal. Nach den 14 Stunden Busfahrt waren alle sehr geschafft und der Abend fand ein frühes Ende.

    Im Allgemeinen verlief danach jeder Tag ähnlich: Um 7:00 Uhr wurden wir von den Betreuern Solms und Bene, mit liebevoller Musik aus den Betten geholt. 7:30 Uhr gab es Frühstück und 8:00 Uhr mussten alle pünktlich an der Bushaltestelle stehen. Abends fanden wir uns dann zu Gesellschaftsspielen, Tischtennis oder Tischkicker zusammen und ließen den Tag ausklingen.

    Obwohl so etwas wie Routine entstand, war jeder Tag einzigartig und mit viel Spaß verbunden. Herr Simon nahm schon am ersten Tag eine kleine Gruppe von 3 Leuten mit auf den Gipfel des Klausberges. Da ich darunter war, war das schon mein erstes „Highlight“.

    Obwohl wir in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden, hatte ich das Gefühl, dass wir uns alle immer besser verstanden und die Klasse im allgemeinen näher zusammengerückt ist. Umso mehr Tage vergingen, desto mehr Fortschritte waren zu sehen. Ich kann sagen, dass jeder einzelne, ohne Ausnahme, seine Skifahrkünste erheblich gesteigert hat.

    Mir persönlich hat der Skiausflug sehr viel Spaß gemacht, sodass ich dies liebend gerne wiederholen würde.

    Angelo Glashagen