• Wir haben Museen und Kunstausstellungen aus dem 12. Jahrhundert besichtigt. Die Reise war geschichtsträchtig auf einem sehr hohen Level, denn wir lernten nicht nur in den Museen die historische Geschichte Prags kennen, sondern Prag auch als Stadt. Die Architektur der über hundert Jahre alten Gebäude ist faszinierend, und der Blick auf die Moldau von der Karlsbrücke aus ist unbezahlbar. Ganz zu schweigen von den unzähligen Statuen und Kunstwerken, die überall in der Stadt verteilt zu finden sind. Sie geben der Stadt ein fast einzigartiges und unvergleichbares Flair.

    Das tägliche und gemeinsame Essen und das abendliche Zusammensitzen hat uns als Klasse meines Erachtens nach fester zusammengeschweißt. Man lernte sich besser kennen und kommt nun besser mit dem Einzelnen aus als vorher. Wir fanden uns abends alle zusammen, auch Mitschüler, die sonst nicht miteinander geredet hätten, und das gefällt mir mit am meisten.

    Henrik

    Auf unserer Reise besichtigten wir viele Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Ausstellung im Sternberg-Palais mit seinem Garten, dem barocken Wallenstein-Garten, die Altstadt, das ehemalige Judenviertel, die Kleinseite und die Karlsbrücke. Ich fand alles sehr interessant, auch für mein Thema. Ich konnte viel recherchieren und fotografieren.

    Am vorletzten Tag waren wir alle zusammen zum Picknicken. Der Abend an der Moldau war wunderschön, wolkenfrei und einfach toll. Alle haben sich amüsiert, gelacht, gefeiert und sich unterhalten. Ich hoffe, dass wir bald mal wieder nach Prag fahren und die gleiche Wissbegierde mitbringen, die wir die Woche schon hatten.

    Isabell

    Während unserer Pragreise sind wir immer weiter Richtung Prag-Zentrum gewandert: Viele kleine Gassen, viele Läden, wunderschöne Häuser aus unterschiedlichen Stilepochen. Hier merkte ich nach und nach, dass alles mehr auf den Tourismus ausgelegt war und ich eigentlich nicht das wahre Gesicht von Prag sehen konnte. Es war wunderschön. Dennoch bin ich froh, dass Henrik und ich am Freitag uns zusammen ein Ghetto im Randgebiet von Prag angeguckt haben. So haben wir alle Seiten mitbekommen, und es hat sich definitiv gelohnt.

    Florian

    Dienstag war für mich der schönste Tag der Woche, denn da sind wir dann in einen wunderschönen Barockgarten gegangen, der drei Etagen hatte. In dem Garten waren viele japanische Hochzeitspaare, die sich fotografieren ließen. Außerdem haben wir uns die Wallfahrtskirche angesehen, in der das kleine Jesulein steht, zu dem jährlich tausende Leute pilgern. Die Kirche ist sehr prunkvoll mit sehr großen Altären, welche mit aufwendigen Goldbeschlägen verziert sind. Die Figur des kleinen Jesuleins steht in der Mitte der Kirche rechts an der Wand in einem mit Goldbeschlägen verziertem Glaskasten und hat je nach Zeit ein anderes Gewand an.

    Auf der Prager Burg, die eigentlich gar nicht wirklich wie eine Burg aussieht, haben wir durch Zufall eine Wachablösung miterlebt, die sehr feierlich und pompös gestaltet war. Auf dem Weg zur Burg haben wir alle noch ein sehr leckeres Eis gegessen welches, wie ich finde, in Prag sehr gut ist.

    Der eine oder andere hat noch Blasen an den Füßen vom vielen Laufen. Alles in allem hat sich die Klassenfahrt nach Prag für jeden gelohnt. Jeder ist mit etwas mehr Wissen über die Kultur und die Sehenswürdigkeiten und mit dem einen oder anderen Souvenir oder Mitbringsel nach Hause gefahren.

    Julia

  • Alle waren begeistert, auch unser Kulturprogramm mit Ausstellung und Museumsbesuchen war sehr spannend. Wir haben viele verschiedene Kunstwerke besichtigt, z.B. Bilder von Albrecht Dürer, was für alle sehr interessant war. Doch nicht nur die Architektur und die Kunstwerke haben es uns angetan, sondern auch der ganze Stil der Stadt, das Feeling und die Atmosphäre. Auch wie die verschiedenen Epochen zusammen harmonieren hat uns stark beeindruckt.

    Die vielen lustigen Abende mit der Klasse waren sehr lohnenswert und haben unsere Klassengemeinschaft gestärkt und so zusammengeschweißt, wie es sonst nicht passiert wäre. Im Großen und Ganzen nehmen wir eine weitere großartige Erfahrung in unsere schulische Berufsausbildung mit, die uns alle präg.

    Natalie

    Am Donnerstag kamen wir dann zu einem Laden der HAMLEYS hieß. Dort wurden wir wieder zu kleinen Kindern. Aus den ursprünglichen 5 Minuten, die wir dort verbringen durften, wurde eine halbe Stunde. Am selben Abend erledigten wir noch einen Großeinkauf, damit wir danach auf der Theaterinsel gemeinsam schönes picknicken konnten. Leider wurde um 23 Uhr die Insel geschlossen. Im wilden Eifer stopften wir alles in die Tüten und sind los zur Straßenbahn. Dabei wanderte das Messer, das wir gekauft hatten, durch die Tüte und pickste sich in Florians Bein. War aber nicht so schlimm, da es nur eine sehr leichte Verletzung war. Das Schöne an der Reise war auch, dass wir uns abends regelmäßig versammelten und über die Geschehnisse des Tages plauderten. Parallel zur Reise entwickelte ich eine eigene Theorie zum Urknall, und meine Vorstellungen vom Universum wurden revolutioniert.

    Tim

    Lange bereiteten wir, die Klasse GD16, uns auf die Pragreise vor. Wir arbeiteten Themen aus und warteten voller Vorfreude auf die kommende Reise. Es sollte der Beginn einer sehr erlebnisreichen und schönen Woche werden.

    Prag ist eine wirklich sehenswerte Stadt, besonders die Altstädter Rathausuhr beeindruckte mich. Von der Architektur und den gotischen Bauwerken ganz zu schweigen. Auch Alfons Mucha wirkte einst in Prag. Er war ein Künstler des Jugendstils und seine Werke haben mich sehr geprägt. Das Highlight der ganzen Fahrt war für mich der Besuch der Sternwarte. Dieses Erlebnis war für mich unvergesslich und erfüllte mir einen Kindheitstraum.

    Gemeinsamkeit. Dieses Wort hatte ich zuvor nie mit der Schule oder gar unserer Klasse in Verbindung gebracht. Ich fühlte mich immer etwas abseits. Doch die Klasse GD16 bewies mir das Gegenteil. Auf der Fahrt lernte ich die anderen Seiten unserer Schüler kennen. Jeder von ihnen trägt etwas liebenswürdiges in sich und ich bin sehr dankbar dafür, dass mir dies gezeigt worden ist. Im Laufe der Woche wuchs die Klasse mir immer mehr ans Herz. Gerne möchte ich wieder mit ihnen vereisen und hoffentlich noch viele weitere Erinnerungen schaffen. Danke dafür!

    Maria

    Aber wie sagt man? Ohne Fleiß kein Preis! Wir sind in der Zeit in Prag ziemlich viel gelaufen, worauf uns am Abend die Füße etwas wehtaten, doch es hat sich gelohnt.

    Der Wallenstein-Garten zog mich wortwörtlich in seinen Bann, da viele Figuren überall verteilt standen. Aber es gab dort nicht nur sehr viele Statuen zu entdecken, nein, auch lebendige Tiere, wie Pfaue und Eulen. Ich war ganz fasziniert von der Gestaltung, da alles, obwohl es so riesig ist, sehr übersichtlich gehalten war. Dazu ist der Garten in einer reinen geometrischen Form.

    Die Prager Burg kann man sehr gut mit der Straßenbahn 22 erreichen, da diese fast bis zum Ziel fährt. Ist man erst einmal ganz oben angekommen, so darf man sich auf eine wunderschöne Aussicht freuen.

    Vanessa

  • Wir haben viel von Prag gesehen, auch vieles, was man als normaler Tourist nicht zu sehen bekommen hätte. Wunderschöne Orte und Altbauten mit faszinierenden Wandfresken reihten sich aneinander, sodass man manchmal gar nicht wusste, wo man zuerst hinsehen sollte. Am schönsten fand ich jedoch die verschiedenen Gärten, in denen wir waren. Sie waren teils so versteckt und an Orten, wo man nie auf die Idee kommen würde, dass dort welche wären. Ich fand es wirklich spannend zu sehen, dass es Gärten in mitten von Häusern beziehungsweise Hinterhöfen gibt, welche sich teilweise über viele Ebenen erstreckten. Diese Art und Weise Gärten anzulegen war für mich neu, und ich fand es beeindruckend, diese detaillierten Gärten zu durchwandern und sie in all ihrer Pracht zu bewundern.

    Was jedoch für mich persönlich am prägendsten war, war, dass unsere Klasse einen besseren Zusammenhalt bekam. Wir haben uns alle besser kennengelernt und sind mehr zusammengerutscht. Wenn es jemandem nicht gut ging, war immer einer da, der ihn aufgemuntert hat, ein bisschen wie eine kleine Familie. Diese Erfahrung zu machen war, glaube ich, für jeden von uns sehr angenehm und bedeutend.

    Maria


    Der Wallenstein-Garten ist einfach nur perfekt, um Fotos zu schießen. Man sollte allerdings darauf achten, dass man sich nicht verläuft, denn der Großteil der Bewohner von Prag kann nämlich kein Englisch, sogar manche Polizisten können das nicht. Deshalb sollte man sich auch vorher genauestens über Prag informieren. Ich zum Beispiel, hab das nicht getan. Ich wollte aber unbedingt einen Garten besichtigen, der sich in meiner Nähe befand, aber keiner der Ortsansässigen konnte mir sagen, wo ich ihn finden kann, und so irrte ich 3,5 Stunden im Nirgendwo herum, bis ich bemerkte, dass ich im Kreis gelaufen bin. Das war zwar unter anderem ziemlich witzig, weil ich dadurch eine japanische Touristengruppe getroffen habe, aber nicht gerade wünschenswert, weil ich keine Ahnung hatte, wo ich denn überhaupt hingehe.

    Kevin

    Die Prager Tage waren vollbepackt mit dem "Hölskischen Kulturprogramm" und mit Laufen, Laufen, Laufen. Galerien, Burg und Klosteranlagen sowie die toll bebaute Prager Innenstadt gehörten zu unserem Programm, aber auch sehr viel Zeit für die Arbeit an unserem Thema. Die Lehrer ließen uns so viel Freiraum wie möglich, und wir durften Prag größtenteils auf eigene Faust entdecken und mit unseren Augen erleben. Die Straßenbahnlinie 22 hat so manchen Verwirrten gerettet und sicher wieder zurückbringen können. Der nächtliche Bahnausflug mit Maria war auch ein Erlebnis für sich, denn Prag bei Nacht ist einfach sehr schön, und es hat sich gelohnt.

    Wir sind als Klasse sehr eng zusammengewachsen, und ich hab das Gefühl, wir verstehen uns besser als davor. Die Reise hat sich sehr gelohnt! Sehr gerne wieder.

    Naomi

    Eine tolle Stadt, mit tollen Bauwerken und netten Menschen. Es gibt unglaublich viele Gassen. Deswegen hat man die Möglichkeit, alles in wenigen Minuten zu erreichen und trotzdem viel von Prag zu sehen und zu erleben. Viele Sehenswürdigkeiten sind zwischen den vielen Häusern versteckt und sind nur durch kleine, verstecke Wege zu erreichen. Es ist beeindruckend, wie sich ein mehrstöckiger Garten zwischen Häusern verstecken kann. Auch die Menschen sind freundlich und helfen einem gern, auch, wenn sie manchmal Schwierigkeiten mit Englisch haben. Auch, dass einige Leute versuchen Deutsch zu reden, hat mich beeindruckt. Es ist schön, dass man alles in kurzer Zeit mit der Tram erreichen und viele Eindrücke in kurzer Zeit sammeln kann. Prag bietet schöne Orte und Plätze, die beim richtigen Licht, unglaublich schön anzusehen sind.

    Überall sind Menschen. Zu jeder Zeit. In den Straßen wird gesungen, gezeichnet, musiziert, verkauft, gegessen und Spaß gehabt. Leider bemerkt man jedoch oft, dass die Schere zwischen Arm und Reich weit ist. Man sieht oft bettelnde Menschen, die einem leidtun. Auch das Essen ist super lecker und oft in einem bezahlbaren Rahmen zwischen acht und zwölf Euro. Vor allem die böhmische Küche ist interessant und neu für mich gewesen. Ebenfalls fand ich das Bier dort sehr köstlich. Prag, wir werden uns wiedersehen!

    Toni