• Auf geht´s! Ab in die Berge!

    Am 24.01.2015 startete die einwöchige Reise nach Südtirol – Italien, Ahrntal. Es war die diesjährige Reise der Sp14 - zum Skilager.

    Am Samstag, den 24.01.2015, um 5:30 Uhr  traf sich die Sp14-Klasse im Internat des ABW (An der MTS 7 – 16278 Angermünde), um die Fahrt nach Südtirol – Italien, Ahrntal anzutreten. Einige der Sportler waren von der Nacht zuvor total erschöpft, andere wiederum total fit. Was sie wohl getrieben haben!?

    Als wir, die Sp14, dann endlich um 7: 00 Uhr losfuhren, dauerte es nicht lange, bis der Bus in einer totalen Urlaubsstimmung versank. Durch einige Komplikationen fuhren wir schließlich erst gegen 8:00 Uhr aus Angermünde los. Unser erstes Ziel war die Kleinstadt „Bad-Freienwalde“, wo wir eine weitere Schulklasse abholten. Nun konnte unsere Reise starten, nach einigen Stopps an Raststätten konnten wir nach einer 15-stündigen Busfahrt unser Reiseziel begrüßen.

    Die Pension hatte den Namen „Frohsinn“, es war ein kleines, etwas älter eingerichtetes Haus, die Pension lag nahe an der Hauptstraße, direkt dort, wo der Bus zur Piste abfuhr – total passend für uns ☺ Wir bekamen nach unserer Ankunft noch etwas Leichtes zum Abendbrot, bevor es dann zum Auspacken ging.

    Am nächsten Morgen wurden uns im Skiverleih  passende Skier ausgegeben. Anschließend fuhren wir dann zur Piste - zum Klausberg. Da einige das erste Mal auf Skiern standen, war der erste Tag für diejenigen natürlich sehr aufregend. Nach einigen Stunden auf der Piste ging es dann zurück zur Pension. Da es Grund zum Feiern gab, ging es am Abend für einige Schüler der Sp14 in den Hexenkessel -Abski-Club. Da feierten wir in den 18ten  Geburtstag eines Mitschülers (Nico M.) hinein, es war ein gelungener Abend für ihn sowie für alle anderen.

    Dennoch sollte der Abend nicht ohne Folgen verlaufen! Gegen 2:00Uhr rutschte Nico M. auf einem rutschigen Eisweg aus und zog sich zwei tiefliegende Schnittwunden in der Handfläche zu, aber nicht nur für ihn blieb dieser Abend ungestraft, sondern auch am nächsten Nachmittag auf der Piste, sollte für Tracy G. der gestrige Abend in Erinnerung bleiben. Sie stürzte mit voller Wucht gegen ein Absperrnetz, was eine kleine Gehirnerschütterung und Wunden im Gesicht hinterließ.

    Die nächsten Tage auf dem Klausberg verliefen entspannt und ohne Unfälle. Am Donnerstag, den 29.01, ging es das letzte Mal auf die Piste, was nicht besonders erfreulich war. Unser Sportlehrer, Herr E., hatte sich für diesen Tag natürlich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Durch eine selbstaufgebaute Slalom-Strecke wollte er die Entwicklung von uns prüfen. Diese Prüfung verlief für einige recht gut und für andere wiederum nicht.

    Nach der Abgabe der Skiausrüstung und dem Kofferpacken hieß es am Abend wieder feiern gehen. Denn wieder gab es Grund zu feiern – Geburtstag von Kevin M. und Abschlussabend. Dieser Abend war ein genauso erfolgreicher Abend wie die letzten Abende zuvor, der aber dieses Mal keine Folgen hinterließ. Am nächsten Morgen startete nach dem Frühstück die Abreise nach Angermünde. Nach dieser Fahrt konnten wir nach einer 18-stündigen Fahrt + Haltestopps an Raststätten unsere kleine Stadt „Angermünde“ willkommen heißen. Zitat: Diese Klassenfahrt war eine unglaublich tolle Erfahrung mit vielen tollen Ereignissen.


    Tracy

    Skilager 2015 der Angermünder Sp14 Klasse

    Nach einer fast 14-stündigen Fahrt und dem Bus voller Süßigkeiten kamen wir spät abends in der Pension „Frohsinn“ Ahrntal/Südtirol an. Mit der Zimmerbelegung, dem Abendessen und reichlich geschafft ließen wir den Abend ruhig ausklingen.

    Nach einem „ausgiebigen Frühstück“ machten wir uns auf zum Skiverleih. Dort wurden diejenigen, die keine Skiausrüstung besaßen, mit Ski, Skistöcken und Skistiefeln ausgestattet. Mit Ski bepackt, ging es nun mit dem Bus zur Piste. Am Klausberg angekommen, fuhren wir mit der Gondel auf 2500 Meter hoch. Spätestens jetzt hatte sich bei den meisten ein mulmiges Gefühl im Bauch breit gemacht – dennoch waren wir alle voller Vorfreude auf das, was da kommen sollte.

    Auf 2500 Meter erfolgte dann die erste Bestandsaufnahme, verbunden mit einer Eingewöhnungsphase. Da ging das große „Skifliegen“ auch schon los. Die Anfänger rissen sich nur darum, die Nase in den Schnee zu stecken. Nach der Mittagspause in der Hütte „Almboden“, bemühten sich Herr E. und Frau F. erneut um die „Schneeflocken“ – um unsere Anfängergruppe. Die Fortgeschrittenen „Schneestürme“ durften schließlich die steileren Pisten unsicher machen.

    Zurück in der Pension „Frohsinn“ freuten wir uns auf eine leckere Stärkung am Abend. Doch damit sollte der Abend noch nicht zu Ende sein, für einige ging es dann noch zum Apres Ski in den „Hexenkessel“, wo mit jeder Menge Schlager Hits gefeiert wurde.

    Mit blauen Flecken, schmerzenden Beinen und verschlafenen Augen starteten wir am nächsten Morgen in den Tag.Die ein oder andere „Schneeflocke“ machte erste Fortschritte mit geduldiger und freundlicher Unterstützung von Herrn E. und Frau F.

    In den nächsten Tagen lernten wir so viel, dass am Ende alle die blaue Piste meisterten und ein Großteil der Schüler sogar die Talabfahrt schaffte. Auch in Sachen Schlager Hits lernte ein Großteil der Schüler beim Apres Ski im „Hexenkessel“, einiges dazu.

    Überschattet wurde unsere Skifahrt leider durch den Sturz einer Mitschülerin, die sich beim Aufprall eine leichte Gehirnerschütterung zuzog. „Hut ab“ – schon zwei Tage später stellte sie sich wieder auf die Ski. Ganz nach dem Motto: Wo die Angst ist, da geht`s lang!

    Am letzten Skitag starteten wir ein kleines Slalomrennen. Es absolvierten alle, von unseren „Schneeflocken“ bis zu den „Schneestürmen“, die mit Stöcken abgesteckte Strecke, natürlich unter Berücksichtigung verschiedener Schwierigkeitsgrade. Kompliment. Dies wurde natürlich mit guten Zensuren belohnt.

    Freitagmorgen hieß es schließlich, zumindest für diejenigen, die bis dahin noch nicht dazu gekommen waren, Koffer packen und Zimmer säubern.

    Wir nahmen ein letztes Frühstück ein, ehe es in Richtung Bus und damit in Richtung Heimat ging.

    Das Skilager war ein voller Erfolg! Jeder konnte das Skifahren erlernen und wir hatten super viel Spaß dabei. Ein riesiges Dankeschön an Herrn E. und Frau F., die uns das ermöglicht haben.


    Cornelia
  • Ski Heil