• Exkursion | Klasse Sp14 | Erstes Unterrichtsjahr

     

    SP14 bekommt einen Einblick in eine der größten Papierfabriken Deutschlands LEIPA

    Über 1500 Beschäftigte, täglich queren hunderte von LKWs die Schranken von Leipa

    Angermünde. Die angehenden Sportassistenten bekommen die Chance, einen Einblick in den Geschäftsprozess zu bekommen. Hinter den Toren der Firma LEIPA werden täglich hunderte Tonnen an Altpapier zu hochwertigem Magazinpapier verarbeitet.

    Nachdem sich, einige Schwierigkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr vorausgehend, alle Schüler an den Schranken zum Werksgelände versammelt hatten, wurden wir mit Funkausstattung bestückt und der Rundgang konnte beginnen. Die Führung startete am Ort des ersten Produktionsschrittes. Schon vor Betreten der Halle kreuzten viele LKWs unseren Weg, alle gefüllt mit Altpapier oder dem fertigen Magazinpapier. Wir betraten die prall gefüllten Lager der Firma, der Ausbildungsleiter erklärte uns den Zusammenhang zwischen der Menge des Altpapiers im Lager und dem Firmenerfolg. Viele Fremdkörper finden sich in dem angelieferten Papier wieder, deshalb folgt nach der Anlieferung die Sortierung in immer feiner werdenden Schritten. Am Ende der Filtrierung hatten wir einen gleichmäßigen weißen Brei vor uns, die fertigen Fasern für das neue Papier.

    In der nächsten Halle erwartete uns eine Maschine von beeindruckender Größe, das Papier wurde über unzählige, durch Gasbrenner hoch erhitzte Walzen gezogen. Am Ende der meterlangen Maschine konnten wir uns ein fertiges Stück des Produktes ansehen, es war von strahlend weißer Farbe und wies eine hohe Reinheit auf. Der Ausbildungsleiter von Leipa erklärte uns, dass auf dem Firmengelände drei Hallen dieser Art stehen, jede von ihnen funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Im nächsten Schritt der Produktion werden die für den Transport überdimensionierten Papierrollen nach Kundenwunsch, voll automatisch, durch Rotationsmesser auf Format gebracht. In einer anderen Halle werden die fertigen Rollen ebenso automatisch verpackt, allein durch einen Mitarbeiter wird dieser Arbeitsschritt überwacht.

    Ein Förderband transportiert die perfekt verpackten, etikettierten Rollen in die Lagerhalle. In dieser Halle stapeln sich die Rollen in die Höhe, so gestellt, dass die großen Gabelstapler ausreichend Platz zum Manövrieren haben. Diese Halle fungiert auch als Warenausgang und damit letztem Schritt in der Kette der Produktion, deshalb endete unsere Exkursion an dieser Stelle. Nach einem weiteren Spaziergang über das Werksgelände verabschiedeten wir uns, zurückgekehrt an den Schranken zum Werksgelände, vom Ausbildungsleiter der Firma.

    Julian Dörr

  • Die wunderschöne Exkursion nach Schwedt/Oder

    Altpapier und Bowling

    Am 03.12.14 hatten wir, die Sport/14 Klasse, eine Exkursion in die Papierfabrik Leipa Georg GmbH. Wir mussten dazu mit dem Bus nach Schwedt zu der Papierfabrik fahren, was sich allerdings unerwartet schwierig gestalten sollte. Die Anreise war sehr verzwickt, weil unsere Lehrer es tatsächlich nicht schafften, einen genauen Fahrplan zu organisieren.

    Der Beginn der Führung musste dadurch leider um eine Stunde verschoben werden, was glücklicherweise aber keine weiteren Probleme bereitete. Die Führung lief dann ca. 1½ Stunden, in denen uns die Fabrik vorgestellt wurde. Wir durften von Anfang des Prozesses der Papierherstellung bis zur endgültigen Fertigung und Herausgabe des Papiers dabei sein. Uns wurden spektakuläre Maschinen gezeigt, die unerwartet groß waren. Dadurch werden die Mitarbeiter kaum beansprucht, sie müssen lediglich die Anlagen bedienen. Für jede Maschine gibt es einen Kontrollraum, wo ein paar Mitarbeiter hinter Monitoren alles überwachen. Alles in allem war die Führung in der Papierfabrik relativ informativ.

    Nach der Exkursion kam nun, sehnsüchtig erwartet, der spaßige Teil des Tages: das Bowlen. Allerdings hatten wir bis dahin auch noch relativ viel Zeit für andere Dinge, z.B. um die Sehenswürdigkeiten von Schwedt zu begutachten oder um eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, was die meisten dann auch sofort getan haben. Angekommen im Bowlingcenter, ging es dann auch sofort los. Wir bildeten Gruppen und schon konnten wir loslegen. Wir hatten alle sehr viel Spaß, denn Sport ist unsere Leidenschaft. Es gab große Zweikämpfe um die bestmögliche Platzierung in den jeweiligen Gruppen – aber: immer in aller Freundschaft.

    Die Rückfahrt war denn ähnlich wie die Anfahrt, nämlich schwierig, keiner wusste, von wo der Bus kam, und eigentlich durften wir auch gar nicht mit ihm fahren, da unsere Fahrkarten leider nicht für diesen Bus zählten. Der Busfahrer war jedoch sehr kollegial und ließ uns dann doch mitfahren. Das war unser Ausflug in die idyllische Stadt Schwedt/Oder.

    Lenard Meeden / Nico van der Meer