• Lost Places || BAUHAUS - wenn's gut werden muss

    Es war einmal eine praktisch funktionierende, kreative Gruppe aus 19 Leute mit 19 Kameras. 4 Leute davon waren lockere Lehrer, 15 locker-lustige Grafiker. Diese Gruppe aus 19 Leuten und 19 Kameras waren die Lehrer und die Schüler der Grafikerklasse G14 aus der Beruflichen Schule Angermünde. Diese G14 unternahm eine Exkursion nach Dessau, Halle und Wolfen im Zeitraum vom 8. bis zum 10. Juli 2015.

    Aber bevor die Grafiker auf Dessau und CoKG losgelassen wurden, haben sie die nötigen Vorkehrungen getroffen, um die Städte unsicher zu machen. Zeichenstift, Papier und das allerwichtigste: die Kamera wurden eingepackt und es ging los in die unendlichen Weiten von Dessau, Halle und Wolfen.

    Das erste Ziel war das Bauhaus in Dessau und wir, die Grafikerklasse, haben den kreativen, technisch wertvollen Flairs zu riechen bekommen. Im Bauhaus bewunderten wir einen Teil der dort kreierten Werke und besichtigten die Räumlichkeiten. Danach sind wir spontan zum Räucherturm gefahren und haben den Ausblick auf der Aussichtsplattform genossen und natürlich mit unserem besten Freund -der Kamera- festgehalten. Nachdem wir das Bauhaus neugierig beäugt, Kreativität eingesogen und tausend Räucherturmstufen erklommen hatten, fuhren wir nach Halle und nisteten im "Hostel No 5".

    Nach unserem ersten Tag waren wir zwar geschafft, aber doch nicht so, dass es uns aufgehalten hätte, am nächsten Tag die Hochschule Burg Giebichenstein zu besuchen und anschließend in der Moritzburg die Ausstellung "Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts" zu besichtigen.

    An unserem letzten Tag unternahmen wir noch einen interessanten Ausflug in die alte Agfa-Orwo Filmfabrik in Wolfen und in das Gasturbinenkarftwerk Zschorenwitz. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Vergangenheit nachzuvollziehen. Insgesamt hatten wir einen tollen Ausflug mit einer zusammenhaltenden Klasse und eine tolle Gelegenheit, mal eine andere Form von Unterricht zu genießen.

    Paula Hinze, Grafik 14