Erfolg - Ein Grund zum Feiern. Die Absolventen 2019 der BSA

Zwei Jahre Berufsausbildung die sich lohnen. Zum Ausbildungsabschluss gab es am 19. Juni 2019 für die Schülerinnen und Schüler der BSA im feierlichen Rahmen die Zeugnisse zum Staatlich anerkannten gestaltungstechnischen Assistenten und zum Sportassistenten. Einige von ihnen halten gleichzeitig ihre Zeugnisse zur Fachhochschulreife und auch das Sprachzertifikat in Englisch in den Händen.

Da ist die Motivation und der Jubel groß. Eine wichtige Etappe zum erfolgreichen Start in die berufliche Zukunft ist damit erreicht und die Perspektiven sind vielfältig. Ob Auslandspraktikum, Studium oder gleich in einen Job, die Entscheidung ist natürlich schon gefallen. Auch eine aufbauende, spezialisierende zweite Ausbildung kommt bei einigen Absolventen in Betracht.

Gleichzeitig geht damit eine wichtige, intensive und prägende Zeit zu Ende. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen unseren Examinanden alles Gute für den weiteren erfolgreichen, beruflichen Lebensweg.

  • Studienfahrt Prag. Felix GD18 berichtet ... ungeschönt.

    Die Sonne steht hoch am Horizont und scheint unermüdlich auf den Asphalt. Ein verschwitzter Minimarktverkäufer, dessen Laden sich mittlerweile in eine Sauna verwandelt hat, starrt verzweifelt aus dem Fenster seines glühenden Gefängnisses, in der Hoffnung, doch noch einen Kunden zu erspähen. Doch vergebens. Inmitten dieser kochenden Hölle aus Stahl und Beton, auch Prag im Sommer genannt, macht sich eine unerschrockene Reisegruppe bestehend aus 17 Jugendlichen und ihren beiden Mentoren, einem mexikanischen Gangster mit Strohhut namens Sr. Böhme und einem Weinsommelier mit Digitalkamera namens Hölsken, auf, den Naturgewalten zu trotzen und das unvorstellbare zu versuchen: KULTUR ZU ERLEBEN!

    Nachdem sich unsere wackeren Helden bis zur Tramstation durchgekämpft haben und in die Straßenbahn gestiegen sind, hoffen sie, der teuflischen Hitze zumindest vorrübergehend entkommen zu sein, doch welch ein Irrtum! Auch die eisernen Waggons sind zu fahrenden Backöfen, in denen die Fahrgäste wie Spanferkel im eigenen Saft schmoren, geworden.

    Doch auch dieser Höllenritt geht vorbei und so landet unsere Gruppe aus unerschrockenen Touristen schließlich vor den Toren des Königsgartens. Nachdem die uniformierten Torwächter überwunden sind, wird ihr endlich Einlass in den Schlossgarten gewährt. Dort bietet sich den Jugendlichen zum ersten Mal auf ihrer Expedition Abkühlung durch den Schatten der Bäume und das Wasser der Rasensprenger. Doch kaum glauben die Heranwachsenden ihre erste Hürde genommen zu haben, sehen sie sich auch schon mit der nächsten konfrontiert: Architekturliebhaber Hölsken hält einen ausgeschweiften Monolog über das Gebäude zu ihrer Rechten. Eine Geduldsprobe für die jungen Menschen, deren Aufmerksamkeitsspanne der von Goldfischen gleichkommt. Doch auch wenn sie sich wünschen, weiterhin in der Idylle des Gartens verweilen zu können, treibt die schnurrbärtige Instagram-Legende Böhme seine Schüler zu ihrer nächsten Station.

    Die gewaltigen Mauern der Prager Burg mögen vielen Gefahren widerstehen, doch zweien können selbst sie nicht trotzen: zum einen, dem unbarmherzigen Schein der Sonne, zum anderen, den aggressive japanischen Touristen, bewaffnet mit Fotoapparat und Sonnenschirm. Besonders Letztere erweisen sich für unsere Helden als fatal und so reißt der Strom aus geifernden Asiaten die tapfere Truppe zumindest vorerst auseinander. Der Teil, welcher es dennoch bis auf den großen Platz innerhalb der Burg schafft, wird nun Zeuge einer beispiellosen Zurschaustellung militärischer Stärke von tschechischer Seite, die Rede ist natürlich von der Wachablösung vor den Toren der Burg. Einer Zeremonie, bei der die Torwächter, auf deren vom Schweiß glänzenden Gesichtern sich eine Mischung aus Sturheit und Frust abzeichnet, durch Wachen ersetzt werden, welche, sofern überhaupt möglich, noch finsterer dreinblicken als ihre Vorgänger.

    Während Hölsken sich am Burgtor positioniert hat um das Ritual zu filmen, verfolgt Sr. Böhme ein kleines Militärorchester, welches die Ablösung eigentlich musikalisch untermalen soll, beim Anblick seines mächtigen Oberlippenbartes jedoch sofort die Flucht ergreift, schnellen Schrittes mit der Handykamera. Die Schüler, welche standhaft genug waren die Hitze auf dem Schlossplatz zu ertragen, werden mit einzigartigen Instagram-Motiven belohnt. Unter ihnen ein ungewöhnlich gutaussehender Abiturient, welcher das grimmige Gesicht eines jungen Soldaten mit der brillanten Bildunterschrift „No fun boy!“ postet. Diejenigen, welche sich hingegen feige in den kühlen Schatten der nahegelegenen Bäume verkrochen haben, verpassen dies einmalige Gelegenheit und bereuen es bis ans Ende ihrer Tage.

    Doch so unterschiedlich die Disziplin und Moral innerhalb der Gruppe auch sein mögen, eines haben ihre Mitglieder alle gemeinsam: sie haben ihr Essen gerne pünktlich um 12 Uhr auf dem Tisch, andernfalls werden zumindest einige von ihnen zu hungrigen Furien, welchen selbst der tapferste Lehrer nicht gewachsen scheint. Um die hungrige Meute also bei Laune zu halten und auch ihre eigenen Mägen zum Schweigen zu bringen, entscheiden sich Hölsken und Böhme nach reiflicher Überlegung in einer nahegelegenen Taverne einzukehren. Nachdem die Bestellungen aufgenommen wurden und das Essen serviert ist, kann das Festmahl endlich beginnen, zumindest könnte es das, wäre da nicht das fortlaufende Gemecker zweier Buben, nennen wir sie Paul und Leonard (Namen von der Redaktion geändert). Da sie ihr Essen für versalzen halten entscheiden sie sich zum härtesten Mittel zu greifen, welches einem deutschen Touristen zur Verfügung steht: sie positionieren sich vor dem Lokal und raten potentiellen Kunden in mehr als holprigem Englisch davon ab dort einzukehren. Nachdem das Essen verzehrt und die Kundschaft vergrault ist, kann die Reise schließlich fortgesetzt werden.

    Da die 17 Jugendlichen, mit Ausnahme von Paul und Leonard, ihre Teller vorbildlich geleert haben, werden sie von Sr. Böhme in ein seiner Meinung nach fabelhaftes Modern Art Museum eingeladen. Die dort ausgestellten Exponate sind jedoch eher…ungewöhnlicher Natur und verändern das Verhältnis ihrer Betrachter zur modernen Kunst nachhaltig. Nachdem die Gruppe ihren Museumsbesuch weitestgehend ohne psychische Langzeitfolgen überstanden hat, macht sie sich vorläufig auf den Rückweg in ihr Hotel um sich auf die letzte Herausforderung vorzubereiten, welche der Abend noch für die Jugendlichen bereithält: ein Besuch in der Oper.

    Um ihre proletarische Herkunft zu verbergen und nicht bereits am Eingang des Opernhauses von den dortigen Türhütern mit ihren perfekt manikürten Fingernägeln abgewiesen zu werden, hat sich die Truppe ausnahmsweise in feinen Zwirn gezwängt. Würde er seinen Strohhut nicht tragen, könnte selbst Sr. Böhme, ähnlich wie der Rest seiner Klasse, für einen FDP-Wähler gehalten werden. Als die feine Gesellschaft nun in die U-Bahn steigt, erntet sie von den dort bereits wartenden Niedriglohnarbeitern böse Blicke. Kein Wunder, schließlich kosten alleine Böhmes knallrote, maßgeschneiderte Lederschuhe mehr als ein jeder von ihnen im Jahr verdient.

    Im Opernhaus angekommen, nehmen unsere Helden auf ihren Logenplätzen der billigsten Preiskategorie Platz. Da noch einige Platzkarten übrig sind, sind gelingt es Hölsken diese unter der Hand, gewinnbringend an einige leichtgläubige Touristen zu verkaufen. Mit dem Beginn der Oper beginnt für einen Teil der Jugendlichen, nennen wir sie „die Banausen“, eine der längsten Zeiten ihres Lebens. Trotz ihrer leicht nachzuvollziehenden Geschichte und dem gut zu verstehenden Operngesang , gelingt es über der Hälfte der Klasse nicht Mozarts „Zauberflöte“ durchgehend im wachen Zustand mitzuerleben. Die denen es gelingt, nutzen ihr magisches Opernglas um vor allem weiblichen Operngästen im Alter von 20-35 in den Ausschnitt zu schauen. Mit dem Ertönen der Schlussarie werden die Banausen schließlich aus ihrem komatösen Zustand befreit und können ihren sarkastischen Höflichkeitsapplaus spenden. Nach Verlassen des Opernhauses löst sich die aristokratisch anmutende Truppe schließlich auf.

    Felix, GD18

    Hier gehts zur Pragreise 2018
    Hier gehts zur Pragreise 2017

     

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    Tag der offenen Tür. Alle stehen und hören der Schulleiterin bei der Rede zu. Somit ist der Tag der offenen Tür offiziell eröffnet, viele Gäste, gutes Essen. Über den Zuhörern hängen die Preise für unseren Wettkampf „Mach dich Fit“. Nach wochenlangem Kämpfen konnten sich alle Teilnehmer der Challenge ihre kleine Zuckerbombe angeln. Gina SP18

     

    Sport ist Mord. 3 Wochen haben wir einen Wettkampf gemacht. Es gab eine erste Phase und bis dahin mussten wir 20 Punkte erreichen. Die zweite Phase ging bis zum Tag der offenen Tür. Alle versuchten, ihr Bestes zu geben. Jeden Muskel habe ich gemerkt, weil ich zu viel Sport gemacht habe, aber ich ja was erreichen wollte, also Augen zu und durch, Zähne zusammen beißen und alles geben. Am Tag der offenen Tür war Siegerehrung. Jeder bekam einen kleinen, ich einen großen Gewinn. Meine Oberschenkel tun bis zum heutigen Tag noch weh. Teresa SP18

     

    MachdichFit. Ist ein Wettbewerb an unserer Schule, bei dem sich die ganze Schule in sportlichen Aktivitäten messen kann. Teilnehmer sind alle Schüler der Schule, werdende Grafiker so wie werdende Sportassistenten, zusätzlich sind auch noch die Lehrer mit im Rennen. Die Aufgabe im Wettbewerb ist es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Eine Punktevergabe wird erzielt, wenn ein Schüler in einer gewissen Sportart, z.B. Radfahren, 1km fährt, gewinnt er 0,25 Punkte für sich und sein Konto. Für andere absolvierte sportliche Aktivitäten, z.B. Basketball oder Fußball spielen werden pauschal 7 Punkte aufs Konto addiert. Der Wettbewerb verläuft insgesamt über 3 Wochen und der Sieger wird jedes Jahr am Tag der offenen Tür gekrönt. Preise werden jedes Jahr im Voraus ausgesucht, um die Motivation noch ein wenig anzukurbeln. Erfolgreiches Schaffen! Paul SP18

     

    Eilmeldung. Auch ein Rücken kann entzücken. Auch Sportler gönnen sich mal eine Pause. Von der ganzen Anstrengung muss man sich auch mal erholen. Eine Woche wurden Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen schönen Tag und Eindruck unserer Schule zu verschaffen. Anny SP18

     

    Was für ein Tag. Samstag in die Schule gehen, was für ein Traum. Es war schönes Wetter und die Besucher traten zu uns ein in das kleine aber feine Heim. Tommy GD17

     

    Samstag. Also wirklich, wer Samstag freiwillig zur Schule kommt bei strahlender Sonne, hat doch entweder vollkommen einen an der Klatsche oder hat vom „Tag der offenen Tür“ an der BSA gehört, wo man 2 Ausbildungen in 2 Jahre machen kann. An diesem Tag konnte man gratis Bewerbungsfotos bekommen. Die Besucher hatten die Möglichkeit, das breite Feld von Grafik, wie das Fotografieren, 3D Modellieren, das Gestalten von Logos oder das Bearbeiten von Bildern kennenzulernen. Im Sportbereich liefen draußen im Freien sportliche Aktivitäten liefen und unten in der Cafeteria gab es leckere und gesunde Snacks. Jean GD17

     

    Spaß. Samstag zur Schule gehen macht Spaß! Es war ein warmer und sonniger Tag in Angermünde und wir waren in der Schule. Alle hatten was zu tun. Es war der Tag der offenen Tür. Es waren recht viele Besucher da, unter anderem ehemalige Schüler, die in dieser Schule mal waren. Es hat Spaß gemacht, den Besuchern diese Schule zu zeigen und zu erzählen, was hier so abgeht. Es gab ein leckeres Buffet kostenlos für alle. Vanessa GD17

     

    Neunundzwanzigchen

    Tag der offenen Tür
    sonnig und lecker
    Interessenten werden Schüler
    Ich warte auf das Buffet
    Neuanfang

    Sport und Grafik
    strapaziös und sorgenfrei
    zwei Jahre bewältigen
    Ich bin entspannt
    Ausbildung
    Emely GD17

     

    Gut Zensur

    Der Samstag, ja er fing gut an
    er brachte uns viel Sonnenschein
    Doch war ich nicht zu Haus, oh nein
    Ich musste zur Schule, oh Mann oh Mann.

    Ich kam zwar erst zu 13 Uhr
    Ich fand natürlich alles gut
    Hier gab's ja auch noch freches food
    Und hoff' auf eine gut Zensur.
    Marten GD17

     

  • Tag der offenen Tür

    T olles Wetter
    A m Samstag den 06. April 2019
    G utes Essen

    D raußen in Bewegung
    E xperten im 3D-Design
    R eichliche Besucher

    O rganisation vom Feinsten
    F otostudio
    F reundlicher Empfang vor der Schule
    E hemalige Schüler der BSA
    N ette Lehrer
    E rnährungsberatung
    N euer Lebensabschnitt

    T shirtdruck in der Siebdruckwerkstatt
    Ü berzeugungskraft
    R undgang durch das Gebäude
    Jenny GD17

     

    Herr von Böhme

    Um Neun begann der Tag für mich,
    doch Geld für'n Zug hat ich nicht.
    Auf Grund dessen dachte ich,
    Herr von Böhme?
    Nehmen Sie mich doch mit?

    Er bejate ganz fröhlich,
    und unterstrich,
    wenn er komme und ich steh da nich,
    wäre er ganz bösartig.

    Doch es lief alles gut,
    ich packte meinen Mut,
    und Herr von Böhme seinen Hut.
    Selbst Nico kam, als ich ihn einlud.

    Zwar war der Tag etwas langweilig,
    doch ich versprach allen hoch und heilig,
    sobald es zum Mittag reinging,
    hatte es jeder eilig.

    So wie ich es sagte,
    es gab niemanden der klagte,
    denn jeder war glücklich,
    als Herr von Böhme den Kuchen brachte. Wirklich.
    Tony GD17

     

  • Wenn ich einmal groß bin ...

    Wenn ich einmal groß bin, möchte ich Prinzessin werden! Das war meine Aussage mit 7. Jetzt mit 20 allerdings weiß ich, dass dieser Wunsch leider nicht so leicht umzusetzten ist. Also musste ich mich im Laufe der Jahre umorientieren und mein Weg hat mich hierher verschlagen. Mein Hauptziel war anfangs das Fachabitur um danach mehr Chancen zu haben, wofür? Keine Ahnung!

    Jetzt nach ca. 3 Monaten auf dieser Schule habe ich durch das sehr vielseitige Ausbildungsprogramm, in so viele Bereichen Einblicke bekommen, sodass ich mir nach der Ausbildung eigentlich gar keinen Kopf machen muss, was ich möchte, denn momentan bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das in der Zeit, wo ich hier bin, definitiv wissen und umsetzten kann und werde.

    Die Wochen hier vergehen wahnsinnig schnell, ich habe das Gefühl als hätte ich gestern erst Angefangen, nur mit mehr Wissen natürlich. Anfangs wurde mir erzählt, dass die Schule wohl sehr familiär sein soll, dies kann ich auch Bestätigen. Die Lehrer und die Schüler bauen schon in kurzer Zeit ein recht vertrauensvolles Umfeld auf. Der Unterrichtsstil ist sehr angenehm gestaltet und Humor steht auch ganz oben auf der Tagesordnung bei unserer Klasse. Des Weiteren freue ich mich sehr darauf weitere Erfahrungen hier zu sammeln, und vor allem auf die anstehende Skifahrt im Januar.

    Mariella, SP 18

    Der Unterricht an der BSA vom ersten Tag an.

    Nun war plötzlich der letzte Tag vor dem ersten Schultag. Ich konnte kein Auge zumachen in der Nacht, weil ich so aufgeregt war. Dann war es soweit und ich musste zu 9:00 Uhr da sein. Erst sammelten wir uns alle und die Lehrer stellten sich vor. Dann gingen wir zur Turnhalle und die SP17 machten mit uns Sport. Es war total anstrengend gewesen und alle waren danach total K.O. und fertig. Es hatte aber total Spaß gemacht. Danach sind wir wieder zur Schule gegangen und haben noch gegrillt. Unsere Schulleiterin hatte diesen Tag sehr schön organisiert.

    Die Einführungen in den verschiedenen Unterrichtsstunden waren sehr gut von den einzelnen Lehrern. Der Unterricht machte mir immer mehr Spaß und es ist interessant, was man so alles lernt in den Fächern. An dieser Schule merkt man, dass die Lehrer den Schülern was beibringen wollen. Mit allen Lehrern macht der Unterricht Spaß. Ich finde total toll, dass wird bald ins Skilager fahren mit Herrn Simon. Jeder, der irgendwas mit Sport machen möchte und mich fragen würde, wo er hingehen kann, dem würde ich die BSA Schule empfehlen. Wer hier einen guten Abschluss schafft, kann stolz auf sich sein und kann in vielen verschiedenen Richtungen danach gehen. Auch wir werden hier noch viel Spaß haben.

    Teresa, SP 18

    Meine ersten Tage zum Grafiker

    Nach meinen ersten 100 Tagen auf der BSA war ich überrascht, wie schnell man sich durch die Arbeit an den verschiedensten grafischen Aufgaben kennenlernt.Bereits nach der ersten Woche fand ich eine Gruppe von Mitschülern, mit denen ich mich sehr gut verstand und die ich in meinen Freundeskreis aufnahm, mit denen ich bis heute gern zusammenarbeite und lerne.

    Die Arbeit an den Aufgaben wird gut erklärt und wird meist auch sehr gut visuell dargestellt, wodurch ich gut im Stoff mitkomme und mir die Arbeit auch Freude bereitet. Besonders die Themen im digitalen Bereich werden gut erklärt und verständlich vermittelt. Der Freitag ist durch die individuellen Arbeitszeiten im Vergleich entspannt und schließt die Woche damit perfekt ab.

    Was mir besonders gefällt ist, dass man die Möglichkeit geboten bekommt, dual zur Ausbildung noch Fachabitur zu machen. Zwar ist es schwer, fast täglich so früh aufzustehen und erst wieder spät zuhause anzukommen, doch meiner Meinung nach lohnt es sich, da einem dadurch mehr Möglichkeiten bereit stehen. Zusammenfasend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung bin, auf die BSA zu gehen und dass ich mich auf die folgenden Tage, Wochen und Monate freue.

    John, GD 18

    Mein neuer Lebensabschnitt

    zwischen Träumen, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten

    An der BSA begann ein neuer Lebensabschnitt für mich. Nach ein, zwei Fehlschlägen in meinem Leben suchte ich eine neue Aufgabe für mich. Bei der Suche im Internet entdeckte ich die Seite der BSA und wurde neugierig, als ich „Sportassistent“ las. Ein Profisportler bin ich nicht einmal ansatzweise, allerdings bereitete mir Sport immer Freude. Ich informierte mich über die Ausbildung und schrieb online sofort meine Bewerbung. Kurz danach schickte ich auch schriftlich eine Bewerbung ab. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekam.

    Nach diesem Gespräch stand für mich fest: Ich möchte Sportassistentin werden! Ich wartete gespannt auf den ersten Tag, und als es soweit war, wurden ich, und auch die anderen neuen Schüler, freundlich hier aufgenommen. Ich habe mich schnell an die Schule, die Lehrer und meine Klassenkameraden gewöhnt. Für mich herrscht an dieser Schule ein familiäres Klima, anders als an anderen Schulen. Gerade das gefällt mir besonders.

    Im Endeffekt denke ich, dass vieles anders ist, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe, allerdings bereue ich meine Entscheidung nicht und würde mich immer wieder für die BSA entscheiden.

    Julia, SP18

    100 Tache an dor BSA

    100 Tache an dor BSA – für mich ein neue Erfahrun´ in mein Leben. Am Anfang wors zuerscht etwas zwiechespalten, als mein Muddern mir eines Taches zu mir kam mit den Vorschlach mich an dor BSA anzumeldn.

    Oh sorry, aber der innere Sachse kam durch :,) Also, wo war ich stehengeblieben … Ach ja: Als ich in Angermünde ankam, um mein Internatszimmer einzurichten, lernte ich ebenso meinen Mitbewohner kennen, der auch zur BSA ging wie ich. In dem Moment dachte ich mir so „Was, wenn ich hier mit niemandem klarkomme aus meiner Klasse?“. Mit der Zeit ließ ich mich so langsam nach und nach vom Gegenteil überzeugen und kam mit vielen hier zurecht. Der erste Tag an der BSA-Schule war eigentlich recht in Ordnung, wir alle lernten uns gegenseitig ein bisschen kennen und nach dieser kleinen “Kennlernrunde“ haben wir unsere erste Fotoaufgabe vollzogen. Zu guter Letzt, um diesen Schultag abzuschließen, haben wir hinter dem Schulgebäude zusammen gemütlich gegrillt.

    Diese hundert Tage gingen an sich schnell rum und waren teilweise fordernd und anstrengend; aber es war dennoch erträglich. Ebenso habe ich mich im Internat sehr gut eingelebt, obwohl das am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war. Mittlerweile war mein zwiegespaltener Gedanke über die Schule, hinfort und es war erträglicher als ich zuerst dachte.

    Justin, GD18

    Schulzeit Episode BSA

    Eine neue Hoffnung

    Als ich nach zwei harten Jahren des brandenburgischen Abiturs gezeichnet an diese Schule kam, tat ich dies mit hohen Erwartungen. Doch bereits am ersten Tag folgte die große Ernüchterung. Meine neue Klasse ließ zunächst jegliche Kommunikationsbereitschaft vermissen und gleich in den ersten Wochen der Ausbildung wurde ich mit meinem alten Erzfeind konfrontiert: der Fotografie.

    Aufgrund meiner anfänglichen Startschwierigkeiten an denen ich zugegebenermaßen nicht ganz unschuldig war, spielte ich sogar mit dem Gedanken einfach abzubrechen und studieren zu gehen. Hätte ich mir jedoch einen einfachen Berufsweg gewünscht wäre ich Taxifahrer geworden und hätte keine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten begonnen. Dementsprechend biss ich die Zähne zusammen und setzte die Ausbildung fort.

    Und es geschah was zu Beginn der Ausbildung noch undenkbar gewesen wäre: die Ausbildung begann mir Spaß zu machen. Ich lernte das Schreiben von Websites, Vektorisieren von Logos und selbst bezüglich meiner Phobie gegenüber der Fotografie konnte ich große Fortschritte verzeichnen. Wenn ich daran denke vorher die Abdeckkappe von der Kameralinse zu entfernen, sehen meine Bilder sogar ganz annehmbar aus.

    Auch meine Klasse hat sich verändert. Mittlerweile hat man mit ihr nicht mehr (so oft) das Gefühl, man würde sich in einem Stummfilm befinden. Ich würde sogar fast so weit gehen einige meiner Klassenkameraden als Freunde zu bezeichnen. Letztendlich würde ich sagen, dass die BSA zwar nicht perfekt ist, es dort aber auf jeden Fall nie Langweilig wird.

    Felix, GD18

    100 Tage an der BSA

    Meine Erfahrung

    Mittlerweile sind schon hundert Tage vergangen seit ich meinen neuen Lebensabschnitt hier an der BSA begonnen habe. Vor einiger Zeit entschied ich mich für die BSA um den Beruf der gestaltungstechnischen Assistentin zu erlernen und mein Wissen über Kunst zu erweitern. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Leider habe ich hier noch nicht viel zeichnen und mein Talent beweisen können, weshalb sich wahrscheinlich gefragt wird warum ich überhaupt hier bin. Bisher lernte ich schon viel über die meist benutzten Programme in diesem Beruf und erlerne langsam deren Benutzung. Mir gefällt die lockere und freie Arbeitsweise, in der wir selbst entscheiden können, wie wir arbeiten und wann wir Pausen einlegen. Die meisten Lehrer sind sehr freundlich, humorvoll und stets hilfsbereit. Wurde etwas nicht verstanden, wird sofort Hilfe angeboten. Allerdings wird manchmal ein wenig zu schnell erklärt. Wir erhalten kreative Aufgaben, die wir durch Fotos, Computerdokumente oder auf einem Blatt Papier verwirklichen können. Die bestgelungenen Arbeiten werden auch im Schulhaus ausgestellt. Generell hat man hier relativ viele Möglichkeiten sein Können und seine Computerkenntnisse zu erweitern. Kaum zu glauben, dass es schon 100 Tage sind, die ich Schülerin der BSA bin. Bald ist das erste Halbjahr vorbei und ich habe schon ziemlich viel Neues gelernt. Ich bin mir sicher, es wird mit der Zeit leichter und besser.

    Antonia, GD18

  • Der beste Platz in der ganzen BSA

    Der beste Platz ist eigentlich undefinierbar. Jeder hat einen eigenen Lieblingsplatz. Manche bevorzugen einen Sitzsack, manche einen Stuhl. Es gibt viele verschiedene Arten, sich niederzulassen oder einen Platz für sich zu finden. Der Platz beschreibt auch nicht immer einen Sitzplatz, er kann auch andere Dinge beschreiben. Ich meine dennoch einen Sitzplatz. Dennoch stellt sich die Frage, weshalb schreibe ich über Sitzplätze und darüber wer welche bevorzugt?

    Ganz einfach: in der BSA gibt es einen ultimativen Platz. Er ist der einzig wahre Ort für mich. Ein Platz, um sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Der Platz, von dem die Rede ist, liegt in der hinteren Reihe, im Raum 104. Obwohl man hinten sitzt, kann man die Tafel gut erkennen, und es ist einem möglich, die meisten Schüler zu sehen.

    Natürlich würden andere behaupten, es gäbe noch andere gute Plätze aber das sind alles nur Lügen. Innerhalb der circa hundert Tage, welche ich hier verbrachte, stellte ich fest, dass dieser Platz der einzig wahre ist und ich nicht auf ihn verzichten könnte. Ich würde nicht behaupten, dass dieser Platz das Beste an dieser Schule ist, jedoch würde jemand dies vorbringen, würde ich nicht widersprechen.

    Lilly, GD18

    2400 Stunden BSA – viel zu erkunden

    Die letzten Sommertage ließen Ihre Sonnenstahlen über das ländliche Angermünde streichen. Es war ein milder Spätsommervormittag, an welchem ich meiner Klasse (SP18) zugeteilt wurde. Am frühen Vormittag begann der erste Schultag mit einem physischen Test in Form von diversen Kraft-, Ausdauer- und Mobilisationsübungen. Anschließend wurde im Kreis der ganzen Schule gegrillt und die verbrauchten Kalorien in Form von Rostbratwürsten wieder ergänzt.

    Die ersten Wochen begangen sehr ruhig und zurückhaltend, da die Klassen sich erst kennen lerne mussten. Jedoch taute das Eis der Schüchternheit sehr schnell auf und es entstand ein „WIR“ Gefühl in der Klassengemeinschaft.

    Neben den typischen Abiturfächern wie Deutsch, Mathe und Englisch begleiten uns sportbezogene Unterrichtsfächer wie Sportwissenschaften, Sportmanagement und Sportpädagogik. Das Engagement der Lehrer, die Stundenaufteilung und der Lehrinhalt der Fächer ließen die vergangenen Wochen zu einem lehrreichen Zeitraum für uns werden. Die Balance zwischen Theorie und Praxis erstellt einen guten Ausgleich, trägt dazu bei, dass trotz der dichten Testfolge der Schulstoff zu meistern ist, sofern man die nötige Bereitschaft und Interesse mitbringt. Zur Mittagsstunde versammeln sich so gut wie alle Schüler in der Cafeteria, um gemeinsam zu dinieren. Die längste Pausenzeit wird genutzt, um über Geschehnisse der Woche zu diskutieren und eventuell mal vergessene Hausaufgaben schnell nach zu holen.

    Die Tatsache, dass die BSA eine sehr kleine, überschaubare Schule ist, lässt sie eine Art Internatscharakter bekommen und macht es angenehm, hier seine Zukunft aufzubauen.

    Marvin, SP18

    Normaler Tag an der BSA

    5:30 Uhr, der Wecker klingelt. Im Halbschlaf schleife ich ins Bad, um mich fertig zu machen. Circa 15 min später steh ich schon vorm Toaster und mache mir ein kleines Frühstück, da ich dann Ewigkeiten mit meinem Handy verbringe, ist es schnell mal sehr knapp, den Bus zu schaffen. Aber Dank meiner lieben Mutter, die mich dann immer mit ihrem Auto zur Bushaltestelle fährt. Meine Busfahrt ist eher langweilig, da ich nur Musik höre und schlafe. Dann, ungefähr nach 30min komme ich am Bahnhof in Angermünde an und laufe zur Schule wo ich schon auf meine Klassenkameraden stoße die sehnsüchtig auf den Unterrichtsanfang. Als erstes kommt immer die ZA-Stunde die immer etwas kniffliger als die reguläre Unterrichtsstunde ist.

    Wenn die dann geschafft gibt’s ist, erst mal eine kleine Verschnaufpause von 15min. Dann geht’s mit den Ausbildungsfächern weiter, wo wir teils kreativen Unterricht haben in dem wir beispielsweise zeichnen oder uns etwas ausdenken müssen und in Gruppen vorstellen müssen, was immer viel Spaß macht. Am Ende des Tages freut man sich schon nach Hause zu kommen, was bei mir leider mit vielen Warten zusammenhängt, da die Busse nicht direkt nach Schulschluss fahren, aber naja:))

    Louis, GD18

    Von einer Metropole in eine Kleinstadt

    Wie ich hier gelandet bin? Eine lange Geschichte. Wieso ich hier bin? Ist im Prinzip ganz einfach. 10 Klasse Abschluss hab ich in der Tasche und jetzt? Ich wollte schon immer was in Gestaltung und Kreativität machen. Und so bin ich in Angermünde gelandet, einem Ort von dem ich noch nie in meinen Leben gehört habe … Mein erster Eindruck der Schule? Wenn man das Wort Privatschule hört, an was denkt man da direkt? Genau, an Menschen, die denken, dass sie was Besseres sind. Denn auf so welche „Möchte-Gern Besser-Wisser“ hat ich ehrlich gesagt gar keine Lust. Ich sah die Schüler und dachte mir so: „Ey, eigentlich sehen die ganz normal und voll korrekt aus“. Die Lehrer sahen auch nicht wie diese „typischen“ Lehrer aus, sondern viel motivierter …

    Und so vergingen die ersten Tage an meiner neuen Schule. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Zeit hier viel schneller verging als an meiner Schule im. Das liegt ganz einfach daran, dass das kein normaler Unterricht ist wie Physik, Chemie und Fremdsprachen. Nein! Wir haben Fächer wie: Design, Gestaltung, Kunstgeschichte und solche Sachen. Und das macht um einiges mehr Spaß, vor allen Dingen, wenn man so motivierte Lehrer hat, die sich auch mal gerne zu „Deppen“ machen, das lockert die manchmal angespannte Stimmung auf. Der Unterricht macht mir persönlich sehr Spaß einfach weil wir auch fast immer coole Projekte haben und sehr viel selber machen, sei es Fotografieren oder irgend etwas Handwerkliches …

    Emmi, GD18

    Von ganze Seele

    Seit meinem ersten Tag bis jetzt habe ich kein Problem gefunden, bei Studenten und Professoren. Sie helfen von ganze Seele schön und sehr nett und helfen allen mit ihren Herzen sehr gut und sehr guter Unterricht. Die Lektionen werden zehn mal erklären und sogar jeder Student versteht, was Professor/ Fräulein spricht, also habe ich kein Problem damit, weil alle in der Schule nett sind und alle wie Freunde sind und wir einander helfen und ich werde nicht vergessen, dass sie mir sehr helfen.

    Seit meinem ersten Tag bis jetzt habe ich kein Problem gefunden, bei Studenten und Professoren. Sie helfen von ganze Seele schön und sehr nett und helfen allen mit ihren Herzen sehr gut und sehr guter Unterricht. Die Lektionen werden zehn mal erklären und sogar jeder Student versteht, was Professor/ Fräulein spricht, also habe ich kein Problem damit, weil alle in der Schule nett sind und alle wie Freunde sind und wir einander helfen und ich werde nicht vergessen, dass sie mir sehr helfen.

    Aber mein Problem ist die deutsche Sprache, die ich sprechen und verstehen kann, was sie ein bisschen reden. Aber in dem Material vom Unterricht, das ich nehme oder lerne, kann ich nicht alles verstehen. Deshalb habe ich in einigen Fächern viele schwache Ergebnisse und ich mag diese Sache nicht. Ich bin nicht an diese Situation gewöhnt. Ich lerne viel, um gute Noten zu bekommen. Ich weiß nicht, warum ich als Beispiel in der Politik nicht viel verstehen kann, aber in Photoshop, und anderen Programmen, die ich verstehen und lernen kann. Ich gebe aber nicht leicht auf und versuche meine vollen Fähigkeiten, um alles zu verstehen und zu hoffen, dass ich alles verstehe. Das liegt daran, dass ich oft erschöpft bin. Mein Positives existiert immer und stärkt mich.

    Mohammed, GD18


  • Freizeit & Region

    Eine Region mit unendlich vielen Möglichkeiten

    In- & Outdoorsport, Clubs, Berlin-Nähe, Naturparks, ...

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  • Ausstellung der Grafikerklasse

    Zur Online-Galerie der Grafikerklasse G14 mit aktuellen Arbeiten der Schüler geht es hier

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  • Schüler berichten

    Erfahrungsberichte unserer erfolgreichen Abgänger der letzten Jahre

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