• Wenn ich einmal groß bin ...

    Wenn ich einmal groß bin, möchte ich Prinzessin werden! Das war meine Aussage mit 7. Jetzt mit 20 allerdings weiß ich, dass dieser Wunsch leider nicht so leicht umzusetzten ist. Also musste ich mich im Laufe der Jahre umorientieren und mein Weg hat mich hierher verschlagen. Mein Hauptziel war anfangs das Fachabitur um danach mehr Chancen zu haben, wofür? Keine Ahnung!

    Jetzt nach ca. 3 Monaten auf dieser Schule habe ich durch das sehr vielseitige Ausbildungsprogramm, in so viele Bereichen Einblicke bekommen, sodass ich mir nach der Ausbildung eigentlich gar keinen Kopf machen muss, was ich möchte, denn momentan bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das in der Zeit, wo ich hier bin, definitiv wissen und umsetzten kann und werde.

    Die Wochen hier vergehen wahnsinnig schnell, ich habe das Gefühl als hätte ich gestern erst Angefangen, nur mit mehr Wissen natürlich. Anfangs wurde mir erzählt, dass die Schule wohl sehr familiär sein soll, dies kann ich auch Bestätigen. Die Lehrer und die Schüler bauen schon in kurzer Zeit ein recht vertrauensvolles Umfeld auf. Der Unterrichtsstil ist sehr angenehm gestaltet und Humor steht auch ganz oben auf der Tagesordnung bei unserer Klasse. Des Weiteren freue ich mich sehr darauf weitere Erfahrungen hier zu sammeln, und vor allem auf die anstehende Skifahrt im Januar.

    Mariella, SP 18

    Der Unterricht an der BSA vom ersten Tag an.

    Nun war plötzlich der letzte Tag vor dem ersten Schultag. Ich konnte kein Auge zumachen in der Nacht, weil ich so aufgeregt war. Dann war es soweit und ich musste zu 9:00 Uhr da sein. Erst sammelten wir uns alle und die Lehrer stellten sich vor. Dann gingen wir zur Turnhalle und die SP17 machten mit uns Sport. Es war total anstrengend gewesen und alle waren danach total K.O. und fertig. Es hatte aber total Spaß gemacht. Danach sind wir wieder zur Schule gegangen und haben noch gegrillt. Unsere Schulleiterin hatte diesen Tag sehr schön organisiert.

    Die Einführungen in den verschiedenen Unterrichtsstunden waren sehr gut von den einzelnen Lehrern. Der Unterricht machte mir immer mehr Spaß und es ist interessant, was man so alles lernt in den Fächern. An dieser Schule merkt man, dass die Lehrer den Schülern was beibringen wollen. Mit allen Lehrern macht der Unterricht Spaß. Ich finde total toll, dass wird bald ins Skilager fahren mit Herrn Simon. Jeder, der irgendwas mit Sport machen möchte und mich fragen würde, wo er hingehen kann, dem würde ich die BSA Schule empfehlen. Wer hier einen guten Abschluss schafft, kann stolz auf sich sein und kann in vielen verschiedenen Richtungen danach gehen. Auch wir werden hier noch viel Spaß haben.

    Teresa, SP 18

    Meine ersten Tage zum Grafiker

    Nach meinen ersten 100 Tagen auf der BSA war ich überrascht, wie schnell man sich durch die Arbeit an den verschiedensten grafischen Aufgaben kennenlernt.Bereits nach der ersten Woche fand ich eine Gruppe von Mitschülern, mit denen ich mich sehr gut verstand und die ich in meinen Freundeskreis aufnahm, mit denen ich bis heute gern zusammenarbeite und lerne.

    Die Arbeit an den Aufgaben wird gut erklärt und wird meist auch sehr gut visuell dargestellt, wodurch ich gut im Stoff mitkomme und mir die Arbeit auch Freude bereitet. Besonders die Themen im digitalen Bereich werden gut erklärt und verständlich vermittelt. Der Freitag ist durch die individuellen Arbeitszeiten im Vergleich entspannt und schließt die Woche damit perfekt ab.

    Was mir besonders gefällt ist, dass man die Möglichkeit geboten bekommt, dual zur Ausbildung noch Fachabitur zu machen. Zwar ist es schwer, fast täglich so früh aufzustehen und erst wieder spät zuhause anzukommen, doch meiner Meinung nach lohnt es sich, da einem dadurch mehr Möglichkeiten bereit stehen. Zusammenfasend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung bin, auf die BSA zu gehen und dass ich mich auf die folgenden Tage, Wochen und Monate freue.

    John, GD 18

    Mein neuer Lebensabschnitt

    zwischen Träumen, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten

    An der BSA begann ein neuer Lebensabschnitt für mich. Nach ein, zwei Fehlschlägen in meinem Leben suchte ich eine neue Aufgabe für mich. Bei der Suche im Internet entdeckte ich die Seite der BSA und wurde neugierig, als ich „Sportassistent“ las. Ein Profisportler bin ich nicht einmal ansatzweise, allerdings bereitete mir Sport immer Freude. Ich informierte mich über die Ausbildung und schrieb online sofort meine Bewerbung. Kurz danach schickte ich auch schriftlich eine Bewerbung ab. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekam.

    Nach diesem Gespräch stand für mich fest: Ich möchte Sportassistentin werden! Ich wartete gespannt auf den ersten Tag, und als es soweit war, wurden ich, und auch die anderen neuen Schüler, freundlich hier aufgenommen. Ich habe mich schnell an die Schule, die Lehrer und meine Klassenkameraden gewöhnt. Für mich herrscht an dieser Schule ein familiäres Klima, anders als an anderen Schulen. Gerade das gefällt mir besonders.

    Im Endeffekt denke ich, dass vieles anders ist, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe, allerdings bereue ich meine Entscheidung nicht und würde mich immer wieder für die BSA entscheiden.

    Julia, SP18

    100 Tache an dor BSA

    100 Tache an dor BSA – für mich ein neue Erfahrun´ in mein Leben. Am Anfang wors zuerscht etwas zwiechespalten, als mein Muddern mir eines Taches zu mir kam mit den Vorschlach mich an dor BSA anzumeldn.

    Oh sorry, aber der innere Sachse kam durch :,) Also, wo war ich stehengeblieben … Ach ja: Als ich in Angermünde ankam, um mein Internatszimmer einzurichten, lernte ich ebenso meinen Mitbewohner kennen, der auch zur BSA ging wie ich. In dem Moment dachte ich mir so „Was, wenn ich hier mit niemandem klarkomme aus meiner Klasse?“. Mit der Zeit ließ ich mich so langsam nach und nach vom Gegenteil überzeugen und kam mit vielen hier zurecht. Der erste Tag an der BSA-Schule war eigentlich recht in Ordnung, wir alle lernten uns gegenseitig ein bisschen kennen und nach dieser kleinen “Kennlernrunde“ haben wir unsere erste Fotoaufgabe vollzogen. Zu guter Letzt, um diesen Schultag abzuschließen, haben wir hinter dem Schulgebäude zusammen gemütlich gegrillt.

    Diese hundert Tage gingen an sich schnell rum und waren teilweise fordernd und anstrengend; aber es war dennoch erträglich. Ebenso habe ich mich im Internat sehr gut eingelebt, obwohl das am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war. Mittlerweile war mein zwiegespaltener Gedanke über die Schule, hinfort und es war erträglicher als ich zuerst dachte.

    Justin, GD18

  • Der beste Platz in der ganzen BSA

    Der beste Platz ist eigentlich undefinierbar. Jeder hat einen eigenen Lieblingsplatz. Manche bevorzugen einen Sitzsack, manche einen Stuhl. Es gibt viele verschiedene Arten, sich niederzulassen oder einen Platz für sich zu finden. Der Platz beschreibt auch nicht immer einen Sitzplatz, er kann auch andere Dinge beschreiben. Ich meine dennoch einen Sitzplatz. Dennoch stellt sich die Frage, weshalb schreibe ich über Sitzplätze und darüber wer welche bevorzugt?

    Ganz einfach: in der BSA gibt es einen ultimativen Platz. Er ist der einzig wahre Ort für mich. Ein Platz, um sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Der Platz, von dem die Rede ist, liegt in der hinteren Reihe, im Raum 104. Obwohl man hinten sitzt, kann man die Tafel gut erkennen, und es ist einem möglich, die meisten Schüler zu sehen.

    Natürlich würden andere behaupten, es gäbe noch andere gute Plätze aber das sind alles nur Lügen. Innerhalb der circa hundert Tage, welche ich hier verbrachte, stellte ich fest, dass dieser Platz der einzig wahre ist und ich nicht auf ihn verzichten könnte. Ich würde nicht behaupten, dass dieser Platz das Beste an dieser Schule ist, jedoch würde jemand dies vorbringen, würde ich nicht widersprechen.

    Lilly, GD18

    2400 Stunden BSA – viel zu erkunden

    Die letzten Sommertage ließen Ihre Sonnenstahlen über das ländliche Angermünde streichen. Es war ein milder Spätsommervormittag, an welchem ich meiner Klasse (SP18) zugeteilt wurde. Am frühen Vormittag begann der erste Schultag mit einem physischen Test in Form von diversen Kraft-, Ausdauer- und Mobilisationsübungen. Anschließend wurde im Kreis der ganzen Schule gegrillt und die verbrauchten Kalorien in Form von Rostbratwürsten wieder ergänzt.

    Die ersten Wochen begangen sehr ruhig und zurückhaltend, da die Klassen sich erst kennen lerne mussten. Jedoch taute das Eis der Schüchternheit sehr schnell auf und es entstand ein „WIR“ Gefühl in der Klassengemeinschaft.

    Neben den typischen Abiturfächern wie Deutsch, Mathe und Englisch begleiten uns sportbezogene Unterrichtsfächer wie Sportwissenschaften, Sportmanagement und Sportpädagogik. Das Engagement der Lehrer, die Stundenaufteilung und der Lehrinhalt der Fächer ließen die vergangenen Wochen zu einem lehrreichen Zeitraum für uns werden. Die Balance zwischen Theorie und Praxis erstellt einen guten Ausgleich, trägt dazu bei, dass trotz der dichten Testfolge der Schulstoff zu meistern ist, sofern man die nötige Bereitschaft und Interesse mitbringt. Zur Mittagsstunde versammeln sich so gut wie alle Schüler in der Cafeteria, um gemeinsam zu dinieren. Die längste Pausenzeit wird genutzt, um über Geschehnisse der Woche zu diskutieren und eventuell mal vergessene Hausaufgaben schnell nach zu holen.

    Die Tatsache, dass die BSA eine sehr kleine, überschaubare Schule ist, lässt sie eine Art Internatscharakter bekommen und macht es angenehm, hier seine Zukunft aufzubauen.

    Marvin, SP18

    Normaler Tag an der BSA

    5:30 Uhr, der Wecker klingelt. Im Halbschlaf schleife ich ins Bad, um mich fertig zu machen. Circa 15 min später steh ich schon vorm Toaster und mache mir ein kleines Frühstück, da ich dann Ewigkeiten mit meinem Handy verbringe, ist es schnell mal sehr knapp, den Bus zu schaffen. Aber Dank meiner lieben Mutter, die mich dann immer mit ihrem Auto zur Bushaltestelle fährt. Meine Busfahrt ist eher langweilig, da ich nur Musik höre und schlafe. Dann, ungefähr nach 30min komme ich am Bahnhof in Angermünde an und laufe zur Schule wo ich schon auf meine Klassenkameraden stoße die sehnsüchtig auf den Unterrichtsanfang. Als erstes kommt immer die ZA-Stunde die immer etwas kniffliger als die reguläre Unterrichtsstunde ist.

    Wenn die dann geschafft gibt’s ist, erst mal eine kleine Verschnaufpause von 15min. Dann geht’s mit den Ausbildungsfächern weiter, wo wir teils kreativen Unterricht haben in dem wir beispielsweise zeichnen oder uns etwas ausdenken müssen und in Gruppen vorstellen müssen, was immer viel Spaß macht. Am Ende des Tages freut man sich schon nach Hause zu kommen, was bei mir leider mit vielen Warten zusammenhängt, da die Busse nicht direkt nach Schulschluss fahren, aber naja:))

    Louis, GD18


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