Praktikum auf Fuerteventura

Anton Unnold, SP09-1 und Denis Koch, Tou-09 schrieben uns einen Bericht vom Auslandspraktikum in Fuerteventura:

From: Denis Koch <deniskoch???@hotmail.de>
Sent: Sat, 29 Oct 2011 12:30:19 +0200
Subject: DIE LANGERWARTETE MAIL VON DER INSEL....!!=)

Hallo ihr "Nicht-Insulaner";-),

die 11. Woche beginnt heute und wir werden sehr gefordert. Besonders in den Bereichen Kinder/Teenie und- Allroundanimation werden unsere Fähigkeiten auf die Probe gestellt.

Unser Arbeitstag beginnt um 9:15 Uhr und endet wenn alles gut geht um 0:00 Uhr Nachts.

Der Tag im Allroundbereich hat verschiedene Anfänge. Entweder sitzt man in der Radiokabine und gestaltet für die Gäste ein angenehmes Musikprogramm oder man ist beim Beachvolleyball oder Bogenschießen anzutreffen. Dank Herrn Frank „The Tank“ Füger und der Volleyballmaschine Himself Herrn Thomas Krakow klappt jeder Chickenwing und Tomahawk ;-).

Um 12 Uhr beginnt dann jeden Tag eine Aktion, bei der die Gäste diverse Preise gewinnen können. Nach der Mittagspause geht es dann weiter mit dem Kaffeehaus, wo den Gästen eine Vielzahl von Kuchen durch die Animation angeboten wird und Wasserball. Da wir jetzt stolze Besitzer des Piratenabzeichens sind, bei dem wir 100 m schwimmen mussten und 1 m tief tauchen, um einen Ring hochzuholen, machen wir beim Wasserball eine tadellose Figur. Wohl gemerkt, wir hatten eine ernstzunehmende Konkurrenz beim Piratenabzeichen. Sie waren mit Sicherheit schon 6-7 Jahre alt….

Um 16 Uhr startet dann die Großaktion, bei der diverse Quizze aufgelöst werden, die die Gäste tagsüber machen können. Einmal pro Woche heißt es dann für die Allrounder ab in die Küche wo man nach bestimmen Mottos kocht.

In der Kinder- und Teenieanimation - auch „Flipperclub“ genannt - geht es allein um alle Kinder und Jugendlichen von 2-17 Jahren. Es gibt verschiedene Gruppen je nach Altersklasse. Das Programm wird je nach Altersklasse individuell gestaltet und umfasst alles von Tennis, Basketball, Fußball bis Strandaktion und Proben für die Abendshows. Sagen wir mal so, Kinder können ja ganz angenehm sein, aber wenn man 40 2-5 jährige hat, geht man am Abend einfach aufs Zimmer und feilt 'nen Würfel...

Aber im Großen und Ganzen sind die Kids bzw. Teenies  völlig in Ordnung bis auf ein paar Ausnahmen, …die Pfeiffen!!

Ab 21.30 Uhr heißt es dann „The Show must go on!“. Egal ob bei Elisabeth, Mama Mia, Tanz der Vampire, That’s Robbie, schöne Grüße aus der Hölle, We will rock You, Rock me Amadeus (wo wir die Hauptrolle haben) oder den Crazyshows Hantuchle`sch’er bzw. Fuerte Comediens (bei denen wir uns extrem oft umziehen müssen)

sind wir überall voll dabei und sammeln erste Bühnenerfahrungen.

Wir sind super von unseren Kollegen aufgenommen worden und haben uns schon voll eingelebt. Die Arbeit macht echt Spaß ist aber auf Dauer echt anstrengend, zumal wir nur einen Tag in der Woche frei haben.

Die Gäste sind im Allgemeinen echt cool drauf, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Ob es plumpe Anmachen (also wirklich plumpe...) sind oder einfach nur dumme Sprüche, wir sind Animateure und nehmen das alles mit nem Lächeln hin.

Wir wünschen euch einen angenehmen nicht zu kalten Winter und schicken euch schöne Grüße aus dem sonnigen Fuerteventura.

Die Chaoten vom Dienst           

Anton und Denis

Erfahrungsbericht

Von: Matthias Barck [mailto:*@hotmail.de]
Gesendet: Sonntag, 8. November 2009 01:52
An: Info@bsa-ang.de
Betreff: Erfahrungsbericht

Hallo sehr geehrtes BSA-Team.

Hier ist der Matthias Barck aus der SP05. Und ich dachte, ich lasse mal ein par Zeilen hier an alter Stätte.

Meine Wenigkeit arbeitet zur Zeit als Betreuer in einem Jugendclub bei mir in Frankfurt (Oder). Der Träger vom Jugendclub ist die PeWoBe gGmbH. Und nicht nur der Jugendclub gehört dazu, sondern auch das Eurocamp (Jugendcamp) und 2 Kita´s. Ich hatte schon im Eurocamp gearbeitet, Sportveranstaltungen geplant und durchgeführt, allg. viel organisiert und die Besucher oder Jugendlichen betreut.

Nebenbei mache ich eine Ausbildung auf TZ zum staatlich anerkannten Erzieher, die mir sehr sehr viel Spaß macht und wo ich bessere Noten hab als hier damals. ;-) Das bedeutet nicht, dass mir die Lehre damals bei der BSA keinen Spaß gemacht hat. Es war für mich die richtige Entscheidung, die Lehre zu machen!!! Hier habe ich viel gelernt, was mir in meinem späteren Leben von Vorteil war. Es gab hier schöne und schlechte Zeiten, wie fast überall. Aber die schönen haben überwogen.

Hiermit möchte ich mich nochmals bei 99% aller Lehrer bedanken. Besonders Herrn Jädicke (auch wenn es kein schönes Ende war, für mich war es der beste Klassenlehrer den ich je hatte!!!!), Herrn Morgenstern, Herrn Walther, Frau Diebel und Frau Brennauer.

Das war´s erstmal. Wenn´s neue Infos gibt melde ich mich nochmal...

Matthias (SP05)

Trainer auf der Sonneninsel Usedom

Von: Andreas Stübs
Gesendet: Mittwoch, 6. Mai 2009 09:53
An: Info@bsa-ang.de
Betreff: Erfahrungsbericht

Ein sportliches Hallo an die BSA-Mannschaft,

jetzt könnte ich die schöne Seeluft am Strand genießen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, doch ich sitze noch im Büro, obwohl ich eigentlich schon längst Feierabend habe. Aber ich habe Herrn Hansch auch versprochen, einen kurzen Bericht zu meinem Job als Trainer auf der Sonneninsel Usedom zu schreiben. Nun Gut…

Ich arbeite in den 3-Kaiserbädern. Diese nennen sich aufgrund der heilenden Sole, die hier aus den Tiefen gepumpt wird, Seeheilbäder. Mittlerweile bin ich 1½ Jahre auf dem Eiland in den Hotels eines großen Familienunternehmens als „Sportanimateur“ angestellt. Wobei Animatuer nicht wirklich zu meinen eigentlichen Aufgaben passt. In den Hotels der 3-bis 5-Sterne-Kategorie gebe ich verschiedene Kurse, die den zumeist hohen Ansprüchen der Gäste gerecht werden müssen. Dafür fahre ich täglich mit dem Rad von Haus zu Haus. Neben der Wassergymnastik sind Nordic-Walking und Chi-Gong die Kurse, die von den Gästen am meisten gebucht werden. Das Unternehmen hat mir dafür Lizenzausbildungen in Nordic-Walking und Tai-Chi/Chi-Gong finanziert. Die Grundübungen des Tai-Chi und Chi-Gong habe ich bereits in den Nachmittagsstunden bei Herrn Morgenstern an der BSA in Angermünde erlernt. Ich denke auch, dass dies ein Grund für das Unternehmen war, mich hier einzustellen.

Mit der Ausbildung zum Sportassistenten habe ich zwar einen Beruf erlernt, der sich mit sportlicher Leistung beschäftigt - Leistungssportler, die hier Urlaub machen, findet man aber in unseren Hotels eher selten - dafür junge Familien, Jungsenioren und Senioren. Sie haben den Anspruch im Urlaub etwas für ihre Gesundheit tun zu können, da sie im Alltag oft nicht die Zeit dazu finden. Und diese Gäste wollen bewegt werden. Dies lässt sich wunderbar während der Wassergymnastik umsetzen. Hierzu bekommt man die Gäste leicht motiviert und kann sie dabei für weitere Kurse gewinnen. Auch der eine oder andere Spaß mit dem Gast hat hier manchmal Platz.

Mit der Zeit habe ich außerdem einen Großteil der Urlauberinsel erkundet und führe die Gäste nun mit dem Rad durch die Orte. In diesem Jahr habe ich auch den östlichsten Teil der Insel – Polen – erschlossen. Und da ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, macht mir die Arbeit dementsprechend viel Spaß.

Ich gebe während der Woche aber nicht nur Kurse am laufenden Band. Ist das Wetter besonders schön, melden sich nur wenige Gäste an. Dann habe ich die Zeit, den Papierkram zu erledigen. Vor- und Nachbereitung der Kurse, Berichte und Angebote schreiben, Printmedien mit Werbetexten entwerfen und die Internetseite aktualisieren, das gehört zum Job dazu. Manchmal werde ich auch abgerufen und helfe an der Rezeption im Wellnessbereich aus.

Das Schöne an meiner Arbeit ist, mir wird nie langweilig. Es ist eine Art Selbstständigkeit. Wichtig ist nur: mit dem Programm, dass ich anbiete, muss ich möglichst viele Gäste ansprechen und die Kurse müssen so gut sein, dass der Gast gern wieder kommt. Etwa alle 2 Stunden bin ich an einem anderen Ort in einer anderen Situation. Ich arbeite drinnen, draußen und am PC, mit zumeist gut gelaunten Urlaubern und auch mit der Geschäftsführung zusammen.

Auch nach der Arbeit muss einem nicht langweilig werden. Wegen der jährlich wachsenden Urlauberschar auf Usedom wächst natürlich auch das Freizeitangebot. Man kann hier auf verschiedenster Art Luft, Land und See erobern. Inselsafaris, Klettern, Drachen fliegen oder „Banane fahren“ auf der Ostsee sind nur Auszüge aus den 1001 Angeboten hier auf der Insel. Ich hatte z. B. letztes Jahr durch einen Freund die Möglichkeit, die Golf-Platzreife auf dem Balmer Golfplatz abzulegen. Kitesurfen, eine große Mountainbiketour und ein Inselrundflug stehen in diesem Jahr auf meiner Wunschliste. Es ist beruflich wie auch privat traumhaft.

Nun noch ein paar Worte zur Ausbildung. Ich hatte das Glück, über unseren Klassenlehrer Herrn Jädicke einen Praktikumsplatz in den Hotels auf Usedom zu bekommen. Hierfür bin ich ihm sehr dankbar. Auch auf seine Hinweise und Tipps aus seiner praktischen Erfahrung im Sportgeschäft konnte ich bisher oft zurückgreifen. Ein durch und durch sehr guter Lehrer seines Fachs. Ein weiterer wichtiger Vertreter der BSA ist Herr Morgenstern. Seine Motivation und sein Engagement färbte auf viele von uns ab. Er gab uns zum Beispiel völlig kostenlos in den Nachmittagsstunden Unterricht in vielen AG´s, er setzte sich für die Schüler ein und war für uns auch gleichzeitig so etwas wie ein Vertrauenslehrer. Vielen Dank, Herr Morgenstern! Schön, dass Sie auch weiterhin von den Schülern der BSA geschätzt werden dürfen. Auch an alle anderen Lehrer, besonders Frau Brennauer, Herrn Walther und Frau Amende, die es mit einigen von uns nicht immer leicht hatten, ihren Job aber sehr ernst nehmen - vielen Dank. Insgesamt war es an der BSA eine schöne aber kurze und dennoch lehrreiche Zeit.

… So das soll´s dann auch gewesen sein. Nun werde ich mich mal an den Strand begeben und im Strandkorb einen Cocktail trinken – alkoholfrei natürlich ;-).

Grüße und bis bald

Andreas Stübs (SP05)

Sport & Fitness

SEETEL Hotels, Residenzen und Villen

Sonneninsel Usedom

BSA intern